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Im Goethequartier entstehen gerade 327 Wohnungen.

Offenbach

Stadt wächst gen Westen

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Für 85 geförderte Wohnungen im Goethequartier schießt die Stadt 618.000 Euro zu. Die Mieten sollen zwischen 6,70 Euro und zwölf Euro liegen.

Zwei Kräne drehen sich bereits und die erste Bodenplatte ist schon gegossen: Streng genommen kam die Grundsteinlegung für das Goethequartier, das bis 2020 zwischen Berliner Straße, Goethering und Bernardstraße entsteht, an diesem Donnerstag also etwas spät.

Auf dem ehemaligen Gelände der Maschinenfabrik „Collet & Engelhard“ entstehen in teils siebengeschossiger Blockrandbebauung und Punkthäusern 327 Wohnungen, ein Edeka-„Scheck-in“-Supermarkt samt Bäcker und Blumenladen, einige weitere Gewerbeeinheiten sowie eine Kita mit 125 Plätzen und Dachgarten. Das Projekt kostet 130 Millionen Euro, das Land steuert 8,6 Millionen an Darlehensmitteln und Finanzierungszuschüssen bei. 83 der von der Nassauischen Heimstätte (NH) vermieteten Wohnungen werden gefördert. „Darauf sind wir besonders stolz“, sagte NH-Geschäftsführer Constantin Westphal anlässlich der Grundsteinlegung.

Es sei die Initiative der NH gewesen, einen 25-prozentigen Anteil von Wohnungen mit Mieten zwischen 6,70 Euro und 8,50 Euro umzusetzen. Weitere 244 Wohnungen sollen für 11 bis 12 Euro vermietet werden. Die 83 geförderten Wohnungen lässt sich die Stadt laut Baudezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) 618 000 Euro kosten. Für 53 Wohnungen für künftige Mieter mit mittlerem Einkommen zahlt sie 6 000 Euro pro Wohnung, für 30 Wohnungen für Mieter mit geringem Einkommen 10 000 Euro pro Wohnung.

Die Blockrandbebauung des riesigen Karrees soll laut Architekt Michael A. Landes durch unterschiedliche Farben und Fassadendetails einen „Rhythmus“ bekommen. Entlang der Hauptstraßen entstehen teilweise Arkaden, die mit Naturstein verkleidet werden.

Mehr Infos www. bit.ly/2nGd5AT

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