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Offenbachs Rathaus soll heute Abend zur Earth Hour noch dunkler werden.
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Offenbachs Rathaus soll heute Abend zur Earth Hour noch dunkler werden.

Klimaschutz

Eine Stunde Dunkelheit

Stadt und Kreis Offenbach Kerzen und Schummerlicht setzen Zeichen für Klimaschutz.

Von Juliane Mroz

Was haben der Big Ben in London, die Christusstatue in Rio und das Offenbacher Rathaus gemeinsam? Sie alle werden am heutigen Samstagabend eine Stunde lang nicht beleuchtet – oder zumindest spärlicher als sonst. Anlass ist die Earth Hour, eine weltweite Aktion des World Wildlife Fund (WWF), die symbolisch fürs Energiesparen und für Klimaschutz werben soll.

Bei der ersten Earth Hour schalteten im Jahr 2007 viele Bewohner Sydneys das Licht aus; seitdem hat sie sich zu einer weltweiten Bewegung entwickelt. An der Earth Hour 2012 nahmen nach Angaben des WWF mehrere hundert Millionen Menschen in 6525 Städten in 150 Ländern teil.

Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr werden heute Abend in Privathaushalten, öffentlichen Gebäuden und auch in Unternehmen wie beispielsweise dem Offenbacher Sheraton Hotel die Lichter ausgeknipst. In Dreieich werden das Bürgerhaus Sprendlingen, das Obertor in Dreieichenhain und die Offenthaler Philipp-Köppen-Halle für eine Stunde verdunkelt.

Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD) ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich zu beteiligen. „Nur mit einem klaren Bekenntnis zum Energiesparen, zur Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien können die Klimaschutzziele erreicht werden – lokal und global“, sagt Dreieichs erster Stadtrat Martin Burlon (parteilos).

Die Dietzenbacher Grünen laden für heute Abend, 20.30 Uhr, auf den Europaplatz vor dem Rathaus-Center ein. Dort sollen Teelichter angezündet werden, um ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Das Motto der diesjährigen Earth Hour lautete „Ja zur Energiewende“.

Der tatsächliche Energiespareffekt der Earth Hour ist umstritten, doch viele tun es für die Symbolik. Ob beispielsweise im Offenbacher Rathaus an einem ganz gewöhnlichen Samstagabend, wenn keine Earth Hour ist, viel mehr Lampen leuchten als während der Earth Hour? Das sei nicht genau bekannt, sagt die städtische Klimaschutzmanagerin Dorothee Rolfsmeyer. Jedenfalls sollen sowohl die Außenbeleuchtung als auch jene Teile der Innenbeleuchtung, die nicht unbedingt benötigt werden, für eine Stunde ausgeschaltet werden. „Sicherlich ist die Aktion wirkungsvoller bei Kirchen oder beim Sheraton Hotel gegenüber. Aber die Idee ist, dass das Rathaus ein gutes Beispiel abgibt.“

Während andere Filialen der Sheraton-Kette schon länger dabei sind, macht das Offenbacher Hotel zum ersten Mal bei der Earth Hour mit. In der Hotelhalle, in der Bar und im Restaurant wird es eine Stunde lang nur ganz schummrige Beleuchtung geben, sagt Verkaufsleiterin Claudia Riexinger.

Was die Gäste in ihren Zimmern mit dem Licht machen, ist ihnen überlassen; wer möchte, kann zum Candle Light Dinner ins Restaurant gehen. „Den Gästen entstehen keine Nachteile, und die Erfahrung aus anderen Sheraton-Hotels zeigt, dass die meisten die Earth Hour ganz toll finden und oft mehr darüber erfahren wollen“, sagt Verena Rost, Mitarbeiterin des Offenbacher Sheraton. Nur ein Pilot habe sich mal beschwert. Sein Argument: Jeder Flugzeugstart koste mehr Energie, als die Aktion sparen würde.

www.earthhour.wwf.de

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