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Einkaufsführer

Ein Wegweiser für und nach Offenbach

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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In Offenbach soll ein neuer Gastro- und Einkaufsführer Menschen in die Innenstadt zu locken.

Felix Schwenke (SPD) ist überzeugt: „Ich gehe jede Wette ein, dass noch niemand in allen der hier aufgelisteten Geschäfte Geld gelassen hat.“ Bei 64 an der Zahl dürfte der Offenbacher Oberbürgermeister und Kulturdezernent vermutlich recht haben. Die Rede ist vom frisch erschienen Gastro- und Einkaufsführer der Stadt.

Auf 43 Seiten werden im Magazinstil Restaurants, Bars, Handwerksbetriebe, Apotheken, Boutiquen, Buchhandlungen, Blumenläden, Röstereien und vieles mehr vorgestellt. 75 000 Exemplare sind für knapp 100 000 Euro produziert worden und sollen nicht nur in der Stadt, sondern auch im ganzen Kreis verteilt werden, um die Menschen nach Offenbach zu locken – ein weiterer Baustein des Zukunftskonzept Innenstadt.

Gutscheine bald online

Alle 64 Geschäfte gehören zum Gutscheinverbund „Offenbachs großes Herz“. „Es sind einige neu dazugekommen“, freut sich OB Schwenke. Viele hätten nach der Gutscheinaktion gemerkt, dass es sich lohne teilzunehmen. Nach der Rückkehr aus dem Lockdown gab es im Rahmen des Offenbacher Konjunktur- und Hilfspakets für die Gastronomie und den Einzelhandel nämlich eine besondere Unterstützung. Beim Einkauf ab einer bestimmten Summe in teilnehmenden Geschäften des Gutscheinverbunds erhielt man ein Cashback, das bis zum 30. September wieder in den gleichen Geschäften – mit der Ausnahme von Galeria Kaufhof – eingelöst werden konnte.

Die Gutscheine gab es als Plastikkarte, und die Daten der Einkäufe wurden digital nach Vorlage der Kassenbons erfasst. „Wir haben die Aktion genutzt, um uns zu modernisieren“, sagte Schwenke. Bislang war es so, dass es die Offenbach-Gutscheine nur in Papierform gab und aktuell noch im Infocenter im Salzgäßchen zu kaufen gibt. Schon bald soll es die Gutscheine auch online geben. „Wir haben versucht, den Gutscheinverbund noch weiter auszuweiten“, führte Schwenke aus. Allerdings hätten einige kein Interesse gezeigt, weil ihr Geschäft auch so laufe. Anderen wiederum war die technische Einrichtung zu aufwendig, um die Gutscheine letztlich einzulösen. Vielleicht, so die Hoffnung des OB, würden sich viele auch im Nachhinein ärgern, nicht im Magazin zu sein. Die Möglichkeit, in den Gutscheinverbund aufgenommen zu werden, besteht jedenfalls jederzeit.

„Offenbach ist die unterschätzteste Stadt im Rhein-Main-Gebiet“, findet Stefan Bäcker, Geschäftsführer des Modehauses M. Schneider. Schon die Gutscheinaktion sei von seiner Kundschaft sehr gut angenommen worden, berichtet Becker. Beim Einkaufsführer erwartet er das Gleiche.

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