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Im Haus der Stadtgeschichte steht ein Nachbau der Druckerpresse, die Alois Senefelder einst für die ersten Lithografien benutzte. 

Offenbach

Druckwerkstatt für Offenbach

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Im Bernhardbau können Klingspormuseum und das Haus der Offenbacher satdtgeschichte eine Druckwerkstatt einrichten.

Die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und FW unterstützt die Einrichtung einer Druckwerkstatt mit historischen Druckmaschinen und -pressen im Bernardbau. Damit solle die Geschichte der Druckkunst und der Lithographie als Offenbacher Identifikations- und Alleinstellungsmerkmal praktisch erlebbar werden, teilten die Fraktionen am Montag mit.

Das Haus der Stadtgeschichte und das Klingspormuseum sollen die Druckwerkstatt installieren und in Kooperation mit der Internationalen Senefelderstiftung betreiben. Das sei eine wesentliche Voraussetzung für die Zustimmung, heißt es. Sowohl das Raum- und Betriebskonzept mit dem Umbau des Bernardbaus als auch die Finanzierung von Personal und Sachkosten seien nun gewährleistet.

In der Druckwerkstatt soll es nach der Einrichtung museumspädagogische Angebote für ein breites Publikum von der Kita bis zum Künstler geben. „Wir festigen damit die historische Identität Offenbachs als Stadt der Druckkultur“, schreibt die Koalition. Auch die weitere Zusammenarbeit der beiden beteiligten Museen werde die kulturelle Basis der Stadt fördern und stärken.

Offenbach ist für die Technikgeschichte hoch bedeutend: Hier nutzte ab 1799 der Musikverleger Johann Anton André erstmals die von Alois Senefelder erfundene Lithografie. 

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