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In Offenbacher Schulen gab es vergangene Woche elf positive Fälle.
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In Offenbacher Schulen gab es vergangene Woche elf positive Fälle.

Offenbach

Corona: Vermehrt positive Fälle in Offenbacher Schulen

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Sieben-Tages-Inzidenz in Offenbach steigt wieder an auf 22,3. Das Gesundheitsamt appelliert an das Tragen der Maske und hat vergangene Woche 35 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne schicken müssen.

Der Leiter des Offenbacher Gesundheitsamtes, Bernhard Bornhofen, hat eine Tabelle vor sich. In den Kalenderwochen 24 und 25 gab es zwei beziehungsweise drei positive Fälle in Schulen, aber niemand musste in Quarantäne, weil die Maskenpflicht bestand. In der vergangenen Woche wurden elf positive Fälle gezählt, und gleich 35 Schülerinnen und Schüler mussten in Quarantäne. „Wenn die Kinder in der Klasse keine Maske tragen, müssen sie vermehrt in Quarantäne“, sagt Bornhofen. Er appelliert deshalb an die Schüler:innen, eine Maske zu tragen, sonst könnte es auch den geplanten Urlaub mit der Familie verhageln, wenn plötzlich eine zweiwöchige Quarantäne anstehen würde.

In Offenbach liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 22,3. Vor einer Woche lag sie noch bei 6,9. „Wir sind immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau im Vergleich zu anderen Zeiten. Wir fallen nur dadurch auf, weil die anderen noch weniger haben“, sagt Bornhofen angesichts eines hessischen Durchschnitts von 7,8. Trotzdem hofft er, dass Offenbach nicht den Trend vorgibt, so wie es die Stadt des Öfteren bei Beginn einer neuen Welle gemacht hat.

„Die Leute leben wieder so normal ihr Leben, als gäbe es keine Pandemie mehr“, stellt Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne) fest. Wenn sie in der Fußgängerzone beobachte, wie sich Menschen zur Begrüßung küssten und umarmten, dann bekomme sie eine grobe Vorstellung davon, was bei privaten Feiern los sei. Gerade weil die Menschen wieder so viele Kontakte hätten, sei auch meistens nicht feststellbar, wo sie sich infiziert haben.

„Es ist eine diffuse Häufung“, berichtet Bornhofen. Gerade bei den unter 20-Jährigen stiegen die Zahlen derzeit an. Der Gruppe, die noch nicht geimpft ist, aber die bislang auch keine schweren Krankheitsverläufe hat. Trotzdem ist aufgrund der Delta-Variante die Gefahr groß, dass sich vermehrt Leute anstecken und die Zahlen nach oben treiben.

Für Sabine Groß stellt sich die Frage, ab welchem Zeitpunkt die Inzidenz alleine der Maßstab sein werde und ab wann man entspannter sein könne. Je mehr Leute geimpft seien, desto mehr müsse man auch darauf achten, wie viele Menschen in Kliniken wegen Corona behandelt würden. In Offenbach sind das aktuell fünf Personen. Eine davon ist im kritischen Zustand. Groß und Bornhofen appellieren deshalb weiter an die Bevölkerung, wo es nötig ist, die Maske zu tragen und Menschenansammlungen und zu viele Kontakte zu vermeiden.

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