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Nach negativem Schnelltest sollen in einer Modellkommune Besuche von Restaurants, Cafés und kulturellen Einrichtungen möglich sein.
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Nach negativem Schnelltest sollen in einer Modellkommune Besuche von Restaurants, Cafés und kulturellen Einrichtungen möglich sein.

Corona

Corona: Offenbach-Ticket nach negativem Test

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Stadt bewirbt sich als Modellkommune, um wieder ein Stück Normalität zu ermöglichen. Gleichzeitig bereitet sich Offenbach auf eine nächtliche Ausgangssperre vor.

Die Stadt Offenbach wird am Montag über eine mögliche nächtliche Ausgangssperre entscheiden. Laut Robert Koch-Institut (RKI) hatte Offenbach am Freitag eine Sieben-Tages-Inzidenz von 209,5. Liegt die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner:innen an drei Tagen in Folge über der kritischen Marke 200 sieht das Eskalationskonzept der hessischen Landesregierung eine Ausgangssperre vor.

„In Offenbach verteilen sich die Infektionen auf viele Orte. Rund die Hälfte geschehen dabei im privaten Raum bei privaten Treffen. Die Überschreitung der 200 geht außerdem einher mit einer wieder steigenden Auslastung der Intensivbetten in den Kliniken“, sagte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. „Das bereitet uns sehr große Sorgen.“ Auch wenn es aktuell in der Bevölkerung nicht populär sei, Beschränkungen zu erlassen, „wird es uns nicht an Entschlossenheit fehlen, wenn es die Lage erfordert“, sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD). Er gehe davon aus, „dass wir in Deutschland vor einer längeren Phase stehen, in der einerseits noch nicht genügend Menschen geimpft sind“, andererseits aber mit Masken, Schnelltests und Apps die Instrumente zur Verfügung stünden, um ein weitgehend sicheres Leben mit Corona zu organisieren.

Deshalb bewirbt sich die Stadt als Modellkommune für das Projekt „Öffnen mit Sicherheit“ des hessischen Sozialministeriums. Damit sollen Einzelhandel und Gastronomie für Menschen mit negativen Antigenschnelltests probeweise geöffnet werden. „Wir haben viele Schnellteststellen in der Stadt, auch in der Fußgängerzone, und die Stadt führt aktuell Gespräche mit weiteren Anbietern im gesamten Stadtgebiet“, berichtete Groß.

Ein sehr großes Testcenter entstehe gerade am Stadion und alle diese Angebote könnten dann genutzt werden, „um mit einem negativen Testergebnis ein Offenbach-Ticket zu erhalten und am selben Tag Geschäfte, Cafés und Restaurants besuchen und kulturelle Angebote wahrzunehmen zu können“, erläuterte Groß.

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