Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Offenbacher Stadtpolizei bei Kontrollen der Ausgangssperre im vergangenen Jahr.
+
Die Offenbacher Stadtpolizei bei Kontrollen der Ausgangssperre im vergangenen Jahr.

Offenbach

Corona: In Offenbach folgen schärfere Kontrollen

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
    schließen

Seit Wochen hat Offenbach hessenweit die meisten Neuinfektionen. Die Stadtpolizei prüft die Einhaltung von 2G/3G in der Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen intensiver.

Die Coronavirus-Pandemie bedeutet ein stetiges Auf und Ab für das Tagesgeschäft der Stadtpolizisten. So beschreibt es Peter Weigand, Leiter des Ordnungsamts in Offenbach. Zwischen 30 bis 40 Prozent an Kapazitäten seien es immer, die für die Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen aufgewendet werden müssten. Täglich wird etwa die Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden oder im ÖPNV kontrolliert. Phasenweise sind es aber auch zwischen 80 und 90 Prozent, wofür dann andere Aufgaben zurückgestellt werden müssen. Da die Zahl der Neuinfektionen in der Stadt seit Wochen die höchste in Hessen ist und die Landesregierung am Montag neue Regeln beschlossen hat, gibt es auch wieder mehr für die Stadtpolizei zu tun.

„Aktuell sind seitens des hessischen Städtetags und auf Initiative des Magistrats aktive Kontrollen der Gastronomie und der körpernahen Dienstleister auf die Einhaltung der 2G/3G-Regeln verlangt worden“, berichtet Weigand. Die Stadtpolizei habe dazu ein zweistufiges Konzept erarbeitet, dass seit vergangenen Freitag umgesetzt werde. In der ersten Stufe seien seit Freitag 96 Gastronomiebetriebe während des Betriebs aufgesucht und Wirte sowie Gäste „nicht repressiv, sondern präventiv, mittels freundlicher Ansprache auf die Bestimmungen hin sensibilisiert worden“, sagt Weigand. Zukünftig werde es in einer zweiten Stufe aber auch schärfere Kontrollen geben.

Kontaktdaten ermitteln

Aufgrund des Wegfalls der Maskenpflicht im öffentlichen Raum, der Ausgangssperren und der Kontaktbeschränkungen nach der dritten Welle im Sommer musste das Ordnungsamt in den vergangenen Wochen nur noch wenige Verfahren wegen Verstößen gegen die aktuellen Corona-Regeln eröffnen. In erster Linie waren es Gewerbebetriebe und Gastronomie wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht. Insgesamt wurden 418 790 Euro an Verwarn- und Bußgeld im Jahr 2021 wegen Verstößen die Corona-Verordnungen und Allgemeinverfügungen verhängt. Dazu kamen rund 30 000 Euro an Barverwarnungen, die wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht von der Stadtpolizei eingenommen wurden.

Zum Alltag geworden ist für die Stadtpolizei, die Einhaltung von Quarantänen zu überprüfen. Entweder weil die Personen wegen ihres Verhaltens keine Bereitschaft erwecken, sich in Selbstisolation zu begeben, oder weil es an Kommunikation mangelt. „Oftmals müssen fehlerhafte Kontaktdaten von Personen ermittelt und ergänzt werden, die im PCR-Test positiv auffallen, damit das Gesundheitsamt diese Menschen auch erreichen kann“, so Weigand. Seit Pandemiebeginn wurde 31-mal Bußgeld wegen Verstößen gegen die Quarantäneregelungen in einer Gesamthöhe von 14 843 Euro verhängt, wenn Personen sich nicht in Quarantäne begeben haben oder nicht in Quarantäne geblieben sind. Dies muss aber in jedem Fall eindeutig nachgewiesen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare