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Die Corona-Zahlen in Offenbach sind die höchsten in Hessen.
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Die Corona-Zahlen in Offenbach sind die höchsten in Hessen.

Inzidenz steigt und steigt

Corona: Offenbach ist machtlos gegen steigende Neuinfektionen

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Sieben-Tages-Inzidenz in Offenbach liegt bei 260,5. Die Stadt fordert landesweit einheitliche Regeln, um die Pandemie weiter zu bekämpfen.

Offenbach - Sabine Groß (Grüne) gehen so langsam die Ideen aus. Die Gesundheitsdezernentin und der Verwaltungsstab in Offenbach fragen sich, was sie als Kommune überhaupt noch tun können, um den Anstieg der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus abzubremsen. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Montag bei 260,5 Fällen pro 100 000 Einwohner:innen. Vergangene Wochen lag die Zahl bei 180.

„Der Rechtsrahmen wird für uns immer schwieriger und die Wahrscheinlichkeit, dass geklagt wird, steigt immer weiter“, sagt die Stadträtin. Bei allem, was die Stadt tue, müsse sie davon überzeugt sein, dass es eine deutliche Verbesserung bringe. Vor den Herbstferien war das die Maskenpflicht an den Schulen. Nach den Ferien hat man festgestellt, dass es nur wenige positive Corona-Tests gegeben hat. Auf eine Weiterführung der Maskenpflicht am Sitzplatz wurde daher verzichtet. Einzelne Schulen wollen daran aber offenbar festhalten.

Corona in Offenbach: Forderung nach einheitlichen Regeln

„Es gibt ja mittlerweile so viele Anlässe, zu denen sich die Altersgruppe, die stark betroffen ist, trifft“, sagt Groß. Offene Clubs, Sportvereine, sonstige Treffen in größeren Gruppen oder mit mehreren in einem engen Raum. Ihr Wunsch ist, dass es zumindest landesweit einheitliche Regelung gibt. Ohnehin glaubt Groß nicht, dass Eingriffe in einzelne Bereiche der große Wurf sind. Sie verweist auf Spanien, das eine Impfquote von mittlerweile über 80 Prozent hat und eine Sieben-Tages-Inzidenz von 23.

„Was wir brauchen, ist eine höhere Impfquote. Wenn wir das hinkriegen, können wir uns mehr Normalität leisten“, sagt Groß. Die Stadt ist weiter mit Impfteams in sozialen Einrichtungen unterwegs. Auch auf dem kommende Woche beginnenden Weihnachtsmarkt wird es niedrigschwellige Angebote geben. „Es ist wichtig, die Leute zu erreichen, die sich sonst nicht auf den Weg machen würden“, sagt Groß.

Zusätzlich gibt es das stationäre Angebot ohne Termin im Bernardbau in der Herrnstraße 61. Die Öffnungszeiten sind Dienstag von 8 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 Uhr bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 Uhr bis 20 Uhr, und Freitag und Samstag von 10 Uhr bis 21 Uhr. (Timur Tinc)

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