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Bereits im Dezember galt in Offenbach die Ausgangssperre, die von der Stadtpolizei mit Hilfe der Landes- und Bundespolizei kontrolliert wurde.
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Bereits im Dezember galt in Offenbach die Ausgangssperre, die von der Stadtpolizei mit Hilfe der Landes- und Bundespolizei kontrolliert wurde.

Pandemie

Corona: Ausgangssperre in Offenbach kann über Ostern nicht aufgehoben werden

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Ab Mittwoch darf in Offenbach von 21 bis 5 Uhr niemand ohne triftigen Grund die Wohnung verlassen. Im Kreis Groß-Gerau gilt die Ausgangssperre ab Donnerstag, 0 Uhr.

Die Hoffnung auf ein Absinken der Sieben-Tage-Inzidenz in Offenbach ist verpufft. Am Montag lag sie bei 253,3 Fällen auf 100 000 Einwohner und damit den dritten Tag in Folge über der kritischen Marke 200. Deswegen wird die Stadt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr verhängen. Sie wird ab Mittwoch 0 Uhr – nach der amtlichen Bekanntmachung in der „Offenbach Post“ – das erste Mal gelten und ist zunächst bis zum 18. April befristet. Zu den wenigen triftigen Ausnahmen zählen unter anderem die Wahrnehmung medizinischer Versorgung, die Ausübung des Sorgerechtes, berufliche Tätigkeiten und der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie sowie das Gassigehen mit Tieren. Ein Verstoß kostet 200 Euro.

Erst wenn die Sieben-Tage-Inzidenz wieder fünf Tage in Folge unter 200 liegt, kann die Ausgangssperre wegen des Coronavirus aufgehoben werden. Falls das an den Osterfeiertagen geschehen sollte, könne die Ausgangssperre nicht formal zurückgenommen werden, weil an den Tagen die „Offenbach Post“ nicht erscheint. „Sollte das so sein, würden wir aber an diesen Tagen nicht mehr kontrollieren“, erklärte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne).

Corona-Krise: Ausgangssperren in Offenbach und Kreis Groß-Gerau

Durch die Ausgangssperre sollen die Menschen ihre Kontakte noch weiter reduzieren. „In Offenbach verteilen sich die Infektionen auf viele Orte. Rund die Hälfte geschehen dabei im privaten Raum bei privaten Treffen“, sagt Groß. Die Überschreitung der 200 gehe außerdem einher mit einer wieder steigenden Auslastung der Intensivbetten in den Kliniken und der weiteren Verbreitung der leichter übertragbaren Mutation. „Das Risiko eines weiterhin und schnellen Anstiegs ist damit sehr hoch“, so Groß.

Allein seit Freitag gab es 152 neue Infektionsfälle. Aktuell sind 625 Menschen in Offenbach am Coronavirus erkrankt, 50 werden im Krankenhaus behandelt. Das sind aber nicht nur Offenbacher:innen, sondern auch Personen aus dem Umland. Weitere 1108 Offenbacher:innen befinden sich in Quarantäne.Die Stadt hatte vom 12. Dezember bis zum 5. Januar schon einmal während der zweiten Welle eine Ausgangssperre verhängt.

Auch der Kreis Groß-Gerau verkündete angesichts einer Inzidenz von knapp 170 eine kreisweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Die entsprechende Verordnung gilt hier am Gründonnerstag, 1. April, von 0 Uhr an, teilte der Kreis mit. (FR)

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