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DIe Leiterin des Bürgerbüros, Martina Fuchs, in den neuen Räumen.

Offenbach

Bürgerbüro fast fertig

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Die neue Räume des Bürgerbüros in der Kaiserstraße öffnen am 15. Oktober. Ein Farbkonzept sorgt dort fortan für Orientierung und schalldämpfende Materialien wie Filz für eine gute Akustik.

Wer den Innenhof des ehemaligen Goldpfeil-Komplexes in der Kaiserstraße betritt, ahnt nicht, was ihn in der ehemaligen Ausstellungshalle des Lederwarenunternehmens erwartet: 30 großzügig gestaltete Beratungs-Stationen für das Offenbacher Bürgerbüro hat der lokale Büroausstatter „Raumagentur“ in dem bis zu zehn Meter hohen und großteils verglasten Saal untergebracht – sechs mehr als bisher. Es besteht zudem die Möglichkeit, am neuen Standort weitere Plätze einzurichten.

Der Umzug des Bürgerbüros mit seinen derzeit 66 Angestellten in größere Räumlichkeiten wurde nötig, weil in der wachsenden Stadt stetig mehr Termine nachgefragt werden. Rund 700 Kundenberatungen gibt es derzeit täglich im Bürgerbüro, wo jedes Jahr etwa 1,5 neue Stellen geschaffen werden, um den Andrang zu bewältigen. Der Bernardbau, wo das Bürgerbüro einige Jahre lang temporär untergebracht war, sei schon innerhalb kurzer Zeit „wieder zu klein“ gewesen, erzählt die Leiterin des Bürgerbüros, Martina Fuchs.

„An diesem repräsentativen und zentralen Standort haben wir das Konzept des Bürgerbüros zukunftssicher gemacht“, lobt der Bürgermeister und zuständige Dezernent Peter Freier (CDU) den neuen Standort in der Kaiserstraße 39. Ein Farbkonzept sorgt dort fortan für Orientierung und schalldämpfende Materialien wie Filz für eine gute Akustik. Freier lobt zudem die bessere Erreichbarkeit des Gebäudes für eingeschränkt mobile Personen sowie die Lage in der Innenstadt und die damit verbundene gute Anbindung an den ÖPNV – Autos müssen in den umliegenden Parkhäusern abgestellt werden. Noch offen ist, ob es einen direkten Zugang vom Komm-Einkaufszentrum geben wird. „Dieses Brett wird noch gebohrt“, so Freier. Die Stadt zahlt für die neuen Räume jährlich 464 500 Euro an die Firma „Kaiser Quartier II“, die den Goldpfeil-Komplex vermietet.

Noch finden letzte Arbeiten statt, am 15. Oktober öffnet das neue Bürgerbüro. Zum Jahreswechsel zieht der Servicepunkt des Energieversorgers EVO mit vier Mitarbeitern in ein Nachbargebäude. Der Bernardbau indes steht nach dem Umzug erst einmal leer: Die Räume in der ehemaligen Schnupftabakfabrik sollen künftig kulturell genutzt werden.

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