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Straßenschild mit Patina im inzwischen 60 Jahre alten Berliner Ring.

Dreieich

Das Buch der Ringe

Die Freunde Sprendlingens stellen zum Jubiläum der Stadt eine Neuerscheinung vor.

Viele Jubiläen gibt es in Dreieich in diesem Jahr zu feiern – neben der Stadt werden auch die „Freunde Sprendlingens“ und der Fotoclub (FCD) 40 Jahre alt, die damals vielbeachtete Wohnstadt Hirschsprung wurde vor 60 Jahren errichtet. Das Buch zum Jubiläum bringen jetzt die Freunde Sprendlingens heraus. „Buch der Ringe – Geschichte(n) von Hirschsprung und Breitensee“ heißt es. Der FCD liefert die Fotos. An dem Buch haben die beiden Vereine seit 2014 gearbeitet.

Die „Freunde Sprendlingens“ wollen mit dem Buch über Berliner, Sudeten- und Kurt-Schumacher-Ring eine regionalgeschichtliche Publikationsreihe starten und mit einer Chronik der Wohnstädte beginnen. Auch der Stadtteilfonds Soziale Stadt für Hirschsprung und Breitensee hat Geld für Recherche, Redaktion und Produktion bereitgestellt.

Personalkosten, so betonen die Freunde Sprendlingens, seien dank des Engagements von Autoren und Fotografen aber nicht entstanden. Auch Buchgestaltung und Lektorat der Manuskripte übernahmen Ehrenamtliche. So seien etwa 45 000 Euro gespart worden, schätzt der Verein. Nur das Drucken und Binden der Bücher müssen bezahlt werden. Hier hätten sich aber Spender und Sponsoren gefunden.

Beschrieben werden die auf deren grüner Wiese am grünen Tisch geplanten Großsiedlungen im hohen Norden und wilden Westen von Sprendlingen und ihre Bewohner, aber auch die 2000-jährige Vor- und Frühgeschichte der Kulturlandschaft. Befragt wurden 40 Zeitzeugen, von denen etliche Fotos aus ihren Familienalben zum Abdruck zur Verfügung stellten. Es gab Exkursionen von Ring zu Ring zu Ring – eine mit Frank Oppermann, Professor für Baugeschichte und Denkmalschutz an der Hochschule Darmstadt, eine andere mit dem Stadt- und Verkehrsplaner Michael Dinter, der seit 1959 im Sudetenring lebt. aph

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