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Bruchlandung

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Von: Sigrid Aldehoff

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Endlich müssten sich Offenbachs Kinder nicht mehr auf den Spielplätzen unter dem Lärm von Salti schlagenden Kleinflugzeugen wegducken, würden müde Bürger in der City morgens nicht mehr von in Ausübung ihres Hobbys übermütig kreiselnden Piloten aus dem Schlaf gerissen, würden Schüler im Matheunterricht nicht mehr von Sturzflug übenden Fliegern gestört – wenn denn die Kunstfliegerei über Offenbach beendet wäre. Stellt sich so die Landesregierung tatsächlich Offenbachs Fluglärmproblem vor? Jedenfalls teilt Ministerpräsident Bouffier in einem Brief auch an Offenbacher Bürger mit, dass die Regierung jetzt gegen Kunstflieger vorgeht.

Endlich müssten sich Offenbachs Kinder nicht mehr auf den Spielplätzen unter dem Lärm von Salti schlagenden Kleinflugzeugen wegducken, würden müde Bürger in der City morgens nicht mehr von in Ausübung ihres Hobbys übermütig kreiselnden Piloten aus dem Schlaf gerissen, würden Schüler im Matheunterricht nicht mehr von Sturzflug übenden Fliegern gestört – wenn denn die Kunstfliegerei über Offenbach beendet wäre. Stellt sich so die Landesregierung tatsächlich Offenbachs Fluglärmproblem vor? Jedenfalls teilt Ministerpräsident Bouffier in einem Brief auch an Offenbacher Bürger mit, dass die Regierung jetzt gegen Kunstflieger vorgeht.

Das mag für einige Hessen beruhigend sein, für die Großstadt Offenbach, die unter den Einflug- und Startschneisen des Flughafens lebt und leidet, sind solche Nöte irrelevant und solche Aussagen blanker Hohn. Und ein Ministerpräsident, der auf die berechtigten Anliegen lärmgeplagter Bürger solche Antworten gibt, zeigt, wie weit entfernt er von den Problemen der Flughafenanwohner tatsächlich ist.

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