Offenbach

Berührungsängste abbauen

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Rollstuhlbasketballer zu Gast bei Heuss-Schülern. Lehrer hatte die Idee; er hofft nun auf einen Perspektivwechsel.

Wie eigentlich lebt es sich als Mensch mit Handicap? Das durften Schüler der Klasse Kauffrau/-mann für Büromanagement im zweiten Ausbildungsjahr an der Theodor-Heuss-Schule einen Mann fragen, der es Wissen muss: Sebastian Arnold.

Der 38-Jährige sitzt seit einem Autounfall vor 20 Jahren im Rollstuhl. Seither ist er querschnittgelähmt. Und Sebastian Arnold spielt Rollstuhlbasketball, in der zweiten Bundesliga bei den Lahn-Dill Skywheelers.

Im gemeinsamen Rollstuhlbasketball erfuhren die Schüler, was so einer wie Arnold drauf hat auf dem Parkett, konnten Fragen stellen und nebenbei eventuelle Berührungsängste abbauen.

Die Idee, den Rollstuhlbasketballer einzuladen, hatte Politiklehrer Philipp Grindl. Ihm war während des Unterrichts zu „Behinderung und Inklusion“ aufgefallen, dass seine Schüler mit dem Thema überwiegend Einschränkungen und Negatives verbinden. Von der Aktion erhofft er sich einen Perspektivwechsel bei seinen Schülern. bil

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