Offenbach

Bauen ohne Grenzen

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Die Offenbacher Linken regen einen „Zweckverband Wohnungsbau“ an, damit die städtische GBO auch außerhalb der Stadt bauen kann.

Ihr lägen Grundstücksangebote aus Obertshausen vor, sie könne dort aber keine Wohnungen bauen – selbst wenn sie wollte. Das hat die Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach (GBO), Annette Schroeder-Rupp neulich bei einer Podiumsdiskussion gesagt. Der Grund: Die kommunale GBO soll nur in Offenbach bauen. Und selbst dort liegt die Zielsetzung der Gesellschaft lediglich bei der Schaffung von 30 neuen Wohnungen im Jahr – für mehr reiche das Eigenkapital nicht, heißt es bei der GBO stets.

Die Fraktion der Linken im Offenbacher Stadtparlament hat nun vorgeschlagen, gemeinsam mit dem Kreis Offenbach einen „Zweckverband Wohnungsbau“ zu gründen.

Ein solcher Verbund könne die Kooperation mehrerer Gemeinden beim Thema Wohnungsbau erleichtern – so ließe sich ein „gemeinsamer Weg für mehr Wohnraum und gegen hohe Mieten einschlagen“, teilte der Stadtverordnete Sven Malsy in einer Pressenotiz mit. „Menschen, die wegen der rasant steigenden Mieten in Offenbach keine Wohnung mehr finden, werden ins Umland verdrängt“, unterstrich er die Bedeutung des Themas. Über einen Antrag dazu berät nächste Woche das Offenbacher Stadtparlament.

Die Offenbacher Stadtverordneten tagen am Donnerstag, 1. November, 17 Uhr im Rathaus, Berliner Str. 100. fab

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