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Hier entsteht eines der größten Rechenzentren Europas.
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Hier entsteht eines der größten Rechenzentren Europas.

Offenbach

Bau eines Rechenzentrums in Offenbach liegt im Zeitplan

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
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Das Großprojekt „An den Eichen“ im Stadtteil Waldheim sollEnde 2022 in Betrieb genommen werden.

Der Bau eines der europaweit größten Rechenzentren im Offenbacher Stadtteil Waldheim schreitet voran. Laut Stadt wurden die aufwändigen Fundamentarbeiten an dem ersten von zwei Rechenzentren Anfang April beendet. Seitdem haben auf dem rund 15 Hektar großen Gelände am Lämmerspieler Weg die Hochbauarbeiten begonnen. Das zweistöckige Gebäude wird aus vorgefertigten Bauelementen errichtet.

Der Investor CloudHQ, ein US-amerikanischer Entwickler und Betreiber, erwarte, sein erstes europäisches Rechenzentrum nach weniger als zwei Jahren Bauzeit bereits Ende 2022 in Betrieb nehmen zu können. Hossein Fateh, Gründer und CEO von CloudH, spricht von einem „schnellen und bislang problemfreien Bauverlauf“. Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) betont in einer Mitteilung die Bedeutung des Rechenzentrums für die städtische Infrastruktur. „Dass Deutschlands derzeit größtes Rechenzentrum in Offenbach entsteht, zeigt, dass wir dabei sind, unseren Wirtschaftsstandort erfolgreich auf die Zukunft auszurichten“, sagt Schwenke. Er erwarte, dass der Bau weitere Unternehmen anziehe.

Für das Zentrum mit einer Kapazität fällt ein gewaltiger Strombedarf an. CloudHQ befinde sich deshalb im engen Austausch mit der Energieversorgung Offenbach (EVO). „Seitens der Stadt besteht ein großes Interesse daran, dass die künftigen Mieter des Rechenzentrums mit CO2-neutraler Energie versorgt werden“, sagt Bau- und Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP).

Auch der Investor strebe eine langfristige Klimaneutralität an. Wegen der unverändert großen Nachfrage plane das Unternehmen zeitnah mit dem Bau des zweiten Zentrums. Zusammen sollen die beiden jeweils zweistöckigen Gebäude über eine Nutzfläche von 108 000 Quadratmetern verfügen. Ausgelegt sind sie auf eine IT-Last von rund 112 Megawatt. jon

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