Offenbach

Bäume am Mainufer gefällt

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Der Offenbacher Mainuferweg soll verlängert werden. An der Uferböschung stehen kranke Bäume mit Wurzelschäden.

Im Zuge der Erneuerung des Mainuferweges im mittleren und westlichen Abschnitt der Hafeninsel beginnen am Montag, 14. Januar, Baumfäll- und –schnittarbeiten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, müssen aus Sicherheitsgründen an der Flussböschung insgesamt 23 Bäume gefällt, weitere sieben müssen zurückgeschnitten werden.

Die Arbeiten beauftragt hat das Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft als Erschließungsträgerin des Hafens. Mit der Rodung treffen die Stadtwerke Vorbereitungen zur Verlängerung des Weges. Er soll entlang des südlichen Mainufers auf einer Breite von drei Metern bis zur Inselspitze geführt werden und eine wassergebundene Decke erhalten.

Die Fäll- und Schnittarbeiten dienen der Verkehrssicherung. Sie sind mit dem Offenbacher Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie mit dem Aschaffenburger Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt abgestimmt und sollen bis Ende der Woche ausgeführt sein. Der Gehölzstreifen ist gutachterlich untersucht und in seiner Gesamtheit als erhaltungswürdig bewertet worden. Der naturnahe Ufersaum bietet Vögeln und Insekten, Säugern und anderen Tierarten Schutz und Lebensraum.

An der Böschung stehen rund 150 wild aufgewachsene Bäume. Die Mehrheit von ihnen befindet sich in einem verkehrssicheren Zustand. 23 von ihnen weisen jedoch Stamm- und Wurzelschäden auf und müssen gefällt werden. 

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