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Für das leerstehende Hotel Golden Tulip am Kaiserlei wurde ein neuer Investor gefunden.
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Für das leerstehende Hotel Golden Tulip am Kaiserlei wurde ein neuer Investor gefunden.

Offenbach Wirtschaft

Anstrengungen vergrößern

  • Sigrid Aldehoff
    VonSigrid Aldehoff
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Die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach stellt ihren Bericht für 2013 vor. Danach wächst das Interesse der Unternehmen am Standort Offenbach. Das ist gut, denn die Stadt muss ab 2015 massiv ihre Steuereinnahmen erhöhen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach stellt ihren Bericht für 2013 vor. Danach wächst das Interesse der Unternehmen am Standort Offenbach. Das ist gut, denn die Stadt muss ab 2015 massiv ihre Steuereinnahmen erhöhen.

Wenn Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) bei Investoren die Bedeutung Offenbachs als Wirtschaftsstandort verdeutlichen möchte, zeigt er gern einen besonderen Stadtplan des Rhein-Main-Gebiets. Darauf sind die Umrisse des New Yorker Stadtteils Manhattan rosa unterlegt eingezeichnet, das Gebiet reicht vom Höchster Bolongaropalast bis nach Mühlheim. Und dazwischen liegt Offenbach und passt mitten rein ins Wirtschaftsgeschehen der Region.

„Ich versuche damit, die mentale Sperre bei Investoren zu brechen, damit sie sich auch für Offenbach interessieren“, sagt Schneider, und ergänzt, dass im Weltmaßstab zwischen Offenbach und der Region kaum unterschieden werden könne. Er sehe auch erste Erfolge dieser Strategie, sagte er gestern bei einer Pressekonferenz anlässlich des Jahresberichtes der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Sichtbarkeit Offenbachs sei auf dem internationalen Markt sehr gestiegen, das werde deutlich bei der Vermarktung von Flächen. Als zentraler Ansprechpartner erfülle die Wirtschaftsförderung dabei die Aufgabe, bei Problemen, Neuansiedlung oder Umsiedlung durch die beteiligten Fachämter zu lotsen, sagt Jürgen Amberger, Leiter der Wirtschaftsförderung. Eines der Ziele für 2014 sei, die Zeit der Genehmigungsverfahren wieder zu verkürzen.

Zu den Aufgaben der Wirtschaftsförderung gehört auch die Bestandspflege, der Kontakt mit den bestehenden Unternehmen und die Organisation eigener Veranstaltungen, um die Stadt bei Investoren ins Gespräch zu bringen. Mehr als 1000 Gäste wurden dabei laut Amberger gezählt. Seine Mitarbeiterin Ria Baumann verweist auf die Bemühungen um die Kreativwirtschaft, eine der Säulen der Offenbacher Wirtschaft. „Der Imagefaktor wird durch die Kreativwirtschaft ordentlich befeuert“, sagt Amberger. Viele Veranstaltungen zur Netzwerkbildung gab es 2013, auch neue Formate wie die Konferenz TEDx RheinMain im Capitol mit mehr als 400 Gästen wurden ausprobiert.

Stadt und IHK erarbeiten neue Strategie

Schneider verweist auf Erfolge wie die Ansiedlung der Deutschlandzentrale von Hyundai im Kaiserlei oder die gut laufende Vermarktung des Hafens, konkret nennt er etwa die Ansiedlung von St. Gobain. Als Beispiel für das Beenden von Leerständen dient ihm das Golden Tulip Hotel im Kaiserlei, das chinesische Investoren in ein neues Hotel umbauen. Die Anstrengungen für Neuansiedelungen müssten vergrößert werden, um die Schutzschirmbedingungen zu erfüllen, sagt Schneider.

Die Stadt müsse ab 2015 massiv die Einnahmen durch die Gewerbe- und die Einkommenssteuer erhöhen. Der in Kooperation mit dem Verein „Offenbach offensiv“ angestoßene Masterplan werde erst in drei bis fünf Jahren greifen. Deshalb erarbeiteten Stadt und IHK schon jetzt eine neue Strategie, um Offenbach als optimalen Gewerbestandort zu vermarkten.

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