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Aale jagen den Sumpfkrebs

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Von: Silvia Bielert

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Das Umweltamt lässt natürliche Feinde im Schultheis-Weiher aussetzen: 3000 Aale sollen in den nächsten drei Jahren den Krebsbestand auflösen - und damit für bessere Wasserqualität sorgen.

Wasserpflanzen, Fische und Muscheln gehören zu seinen Leibspeisen. Und selbst an nährstoffreichem Sediment labt sich der Rote Amerikanische Sumpfkrebs gern ausgiebig. Ein Problem für die Qualität des Wassers, in dem er lebt und für die anderen Lebewesen, Pflanzen wie Tiere, die sich selbiges mit ihm teilen.

Wie berichtet, bedroht der eingewanderte Krebs auch den Schultheis-Weiher in seinem biologischen Gleichgewicht. Die Stadt macht den Exoten zwischenzeitlich auch für die „deutliche Störung der Gewässerqualität“ in den vergangenen zwei Jahren verantwortlich. Nun setzt das Umweltamt auf eine biologische Waffe: 1000 Aale. Die nämlich zählen den Sumpfkrebs zu ihren Lieblingsgerichten und wurden daher im Weiher ausgesetzt. Drei Jahre soll es dauern, dann soll sich hier der Bestand des Krebses aufgelöst haben. bil

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