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Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß und VHS-Leiterin Gabriele Botte in einem sanierten Fitnessraum im 4. Obergeschoss des N + M-Hauses, das zentral in der Innenstadt liegt.
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Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß und VHS-Leiterin Gabriele Botte in einem sanierten Fitnessraum im 4. Obergeschoss des N + M-Hauses, das zentral in der Innenstadt liegt.

Offenbach

914.000 Euro Miete pro Jahr

  • Agnes Schönberger
    VonAgnes Schönberger
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Der Volkshochschul-Umbau im N + M-Haus in der Innenstadt ist fast abgeschlossen. Die Sanierung wird deutlich teurer als geplant, soll nun 15 Millionen Euro kosten.

Noch gleicht das Domizil der Volkshochschule (VHS) einer Baustelle. Doch der 2015 begonnene Umbau des markanten N+M-Hauses in bester Innenstadtlage gehe in seine letzte Phase, sagte gestern Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) bei einem Pressetermin. „Das Frühjahrssemester wird in den neuen Räumen stattfinden.“ Weiß sprach von einer „Durststrecke“, die hinter Beschäftigten und Kursteilnehmern liege.

Weil Lärm und Dreck für alle Beteiligten nicht mehr zumutbar gewesen seien, habe die Stadt Anfang 2017 fast 1000 Quadratmeter Fläche im Haus der Wirtschaft angemietet. Die Mehrkosten gab Weiß mit 156.000 Euro an. Teile der VHS-Verwaltung kamen im bereits sanierten Rathaus unter, im Juni wurden weitere Räume ausgelagert. Die Kosten dafür übernahm der Eigentümer der Immobilie, die Frankfurter Firma MMZ Real Estate.

Die VHS war im Jahr 2000 in das Gebäude gezogen, in dem es neben Büroflächen auch 30 Wohnungen gibt. Die Stadt mietet alle sechs Bürogeschosse in dem Haus, in dem auch das Jugendbildungswerk und das Start-Projekt untergebracht sind. Bisher verfügte die VHS dort über 3400 Quadratmeter Nutzfläche, künftig sind es 5300 Quadratmeter. Die Jahresmiete beträgt inklusive Nebenkosten 914.000 Euro. Je Quadratmeter werden elf Euro fällig. Der neue Vertrag, der mit Fertigstellung Ende des Jahres beginnen soll, hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Laut MMZ wurde das Gebäude Ende 2017 an private Investoren verkauft.

Bedingung für die langfristige Anmietung war die Schaffung eines zentralen Treppenhauses und eine vollständige energetische Sanierung, um die Nebenkosten etwa durch undichte Fenster und teure Nachtspeicheröfen zu senken. MMZ hatte die Investition ursprünglich mit zehn Millionen Euro angegeben. Jetzt sind daraus nach Angaben von Raimund Maschita von MMZ 15 Millionen Euro geworden. Grund für die Kostensteigerung seien unter anderem Asbestfunde und der „sanierungsbedürftige Brandschutz“ gewesen, sagte er. MMZ hat im gesamten Gebäude eloxierte Isolierfenster eingebaut, die Haustechnik erneuert und Apartments sowie Wohnungen grundlegend renoviert. Maschita rechnet mit Mietpreisen bis zu 18 Euro je Quadratmeter.

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