Offenbach

Offenbach: Verlängerung der B448 rückt etwas näher

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Stadtverordnete beschließen Grundstückskauf an der Mühlheimer Straße, damit die B448 bis dorthin verlängert werden kann. Die Linke kritisiert das Fehlen wichtiger Informationen.

Die Stadt Offenbach schafft Fakten für den Ausbau und die Verlängerung der B 448. Damit die Straße von Bieber zur Mühlheimer Straße verlängert werden kann, fehlte bislang unter anderem ein Grundstück an der Mühlheimer Straße, Ecke Laskastraße. Die Stadtverordneten haben in ihrer Sitzung am Donnerstag nun beschlossen, die benötigte Brachfläche für rund 235 000 Euro zu kaufen.

Das Stadtparlament hatte bereits im September 2016 den Magistrat beauftragt, die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Bundesstraße im Osten der Stadt in Auftrag zu geben. „Auch wenn aktuell noch keine konkreten Ausführungsplanungen vorliegen, wird aus stadtplanerischer Sicht der Erwerb der Flächen dringend empfohlen, da diese Flächen bei allen westlichen Ausbauvarianten benötigt werden“, heíßt es im nun beschlossenen Antrag der Koalition. Die Kosten zur Beseitigung möglicher Altlasten trägt die Stadt.

Kritik kommt von der Linken: Mit dem Erwerb würden Fakten für den Bau einer Straße geschaffen, „zu der es weder Informationen noch einen Projektbeschluss gibt“, kritisiert der Stadtverordnete Markus Philippi. Man habe sich noch gar nicht darauf verständigen können, ob man die westlichen Varianten überhaupt bevorzuge. Der Magistrat treibe eine „undurchsichtige Informationspolitik gegenüber den Stadtverordneten“.

Das Straßenbauvorhaben ist Teil des Koalitionsvertrags zwischen CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern aus 2016. Das etwa einen Kilometer lange Straßenstück soll die Mühlheimer Straße und das Allessa-Gelände besser an die A 3 anbinden – und den Osten der Stadt von Durchgangsverkehr entlasten.

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