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Vergangenen Herbst musste der Park wegen massiver Baumschäden abgesperrt werden.

Offenbach

Offenbach: Der Rumpenheimer Schlosspark wird wieder grüner

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Nach dem Hitzesommer 2019: Die Stadt pflanzt im Rumpenheimer Schlosspark im Herbst 120 neue Bäume und saniert Wege. Im vergangenen Jahr wurden im Park 400 kranke Bäume gefällt.

Rund 400 von 1500 Bäumen mussten vergangenes Jahr im Rumpenheimer Schlosspark wegen Hitze- und Dürreschäden oder aufgrund von Zerstörungen durch die Rußrindenkrankheit gefällt werden. Im Dezember wurde der Park in seinem gestutzten Zustand dann wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und nun ist klar, wie es weitergehen soll in dem denkmalgeschützten Park: Einem neuen Konzept folgend will die Stadt in diesem Herbst die ersten 120 Bäume nachpflanzen.

Damit diese Bäume im nächsten Hitzesommer dann nicht gleich wieder eingehen, plant die Stadt, eine dauerhafte Bewässerungsleitung im Park zu montieren. Mit deren Hilfe könne der Stadtservice die Neuanpflanzungen dann effizienter bewässern, heißt es auf Nachfrage. Kostenpunkt für die neue Anlage: rund 150 000 Euro. Im Zuge der ersten Neuanpflanzung sollen auch die Parkwege für etwa 50 000 Euro saniert werden. Noch nicht bekannt ist, wann und wie viele der restlichen etwa 280 dann noch fehlenden Bäume nachgepflanzt werden sollen.

Noch nie sind in Offenbach so viele Bäume verdurstet wie im Sommer 2019: Inklusive der Bäume, die der Rußrindenkrankheit zum Opfer gefallen sind, mussten im letzten Jahr auf öffentlichen Flächen – am Straßenrand, in Parks und auf städtischen Grundstücken – mehr als 900 Bäume gefällt werden.

Im letzten Jahr wurden aber nur etwa 200 neue Bäume gepflanzt, 2020 sollen es nun 300 werden. Damit diese Zahl erreicht werden kann, haben die Stadtverordneten im Haushalt 500 000 Euro zusätzlich für Bäume und Stauden bewilligt.

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