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Zumindest digital können die Ostermärschler ihre Meinungen weiter bekunden. Foto: Offenbacher Friedensinitiative

Offenbach

Offenbach: Kritik an Demo-Verbot

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Nachdem die Stadt den diesjährigen Ostermarsch verboten hat, kritisiert die Friedensinitiative die Entscheidung. Eine Rede zum Thema ist online einsehbar.

offenbach. Nachdem der diesjährige Ostermarsch in Offenbach wegen geltender Versammlungsbeschränkungen nicht stattfinden konnte, hat die Offenbacher Friedensinitiative nun eine Rede zum Thema ins Netz gestellt. Der Mitbegründer der Initiative, Klaus Hartmann, kritisiert darin die Stadt, die den Marsch nicht zugelassen hatte. „Wenn die Kunden bei Aldi oder Rewe mit entsprechendem Abstand einkaufen können, wieso nimmt die Stadt an, dass die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen von uns nicht zu erwarten sind?“, fragt Hartmann. Auf www.offenbacher- friedensinitiative.de ist seine Rede einzusehen.

Die Stadt rechtfertigt das Verbot mit der geltenden Rechtslage, über die man sich „nicht hinwegsetzen“ könne. Weder Ordnungskräfte noch Veranstalter hätten „dafür garantieren können, dass sich ausnahmslos alle Teilnehmer an die Auflagen halten“, so Pressesprecher Fabian El Cheikh. Er ergänzt, dass „erfahrungsgemäß der weit überwiegende Teil der Teilnehmer von Ostermärschen zu der besonders gefährdeten Altersgruppe“ gehöre.

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