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Am Brandort konnten gefährliche Stoffe nachgewiesen werden.  

Feuer

Brandursache in Offenbach noch unklar

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Nach dem Brand in einer Recyclingfabrik in Offenbach müssen große Mengen Löschwasser entsorgt werden.

Nach dem Brand am Mittwoch in einer Recyclingfirma für Batterien ist die Ursache laut einem Sprecher der Offenbacher Kriminalpolizei noch unklar.

Ermittler waren am Donnerstag vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Feuerwehr führte laut Stadtverwaltung an 15 verschiedenen Stationen Messungen zu möglichen Schadstoffen durch, darunter Chlorwasserstoff, Fluorwasserstoff, Cyanwasserstoff, und Kohlenmonoxid.

Im Stadtgebiet seien alle Ergebnisse negativ gewesen. Nur direkt am Einsatzort konnten Stoffe nachgewiesen werden, die Hautreizungen auslösen können. Dort waren allerdings nur Feuerwehrleute mit Schutzausrüstung im Einsatz. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden.

„Das war ein heikler Einsatz“, sagt Michael Eiblmaier, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Offenbach. Es sei schwer vorauszusehen, wie brennende Akkus auf Löschversuche reagierten. Für den Einsatz sei sehr viel Wasser benötigt worden, das nun als alkalische Lauge entsorgt werden müsse. Am Morgen nach dem Feuer war die Brandstelle noch warm, sagt Eiblmaier weiter. Die Kollegen seien auf den Ausbruch weiterer Brände vorbereitet. Am Mittwoch war infolge des Brandes eine Rauchwolke im ganzen Stadtgebiet und darüber hinaus zu sehen.  

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