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Viele Autos: An manchen Straßenabschnitten Offenbachs ist die Luft weiterhin sehr schlecht.

Mobilität

Keine Diesel-Fahrverbote in Offenbach nötig

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Die Deutsche Umwelthilfe lobt die Luftreinhalteplanung der Stadt Offenbach - und erklärt den Rechtsstreit zum Thema für bald beendet.

Die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Hessen, die die Durchsetzung besserer Luftqualität in Offenbach zum Ziel hatte, ist vom Tisch. Die neue Planung zur Luftreinhaltung in der Stadt überzeuge derart, dass man den Rechtsstreit mit einer „Erledigungserklärung“ beenden wolle, sobald der Luftreinhalteplan im Oktober in Kraft getreten sei, sagte DUH-Anwalt Remo Klinger der Frankfurter Rundschau. Der für Montag angesetzte Termin am Verwaltungsgerichtshof Kassel war schon vor einer Weile abgesagt worden. Nun ist klar, dass es gar nicht mehr zur Verhandlung kommt – und es somit auch keine Auflagen wie Diesel-Fahrverbote geben wird.

In Offenbach wird der Grenzwert für das giftige Stickstoffdioxid weiter an mehreren Straßen überschritten. Die Stadt will einen mit dem Land abgestimmten Maßnahmenkatalog abarbeiten, um das zu ändern, darunter die schrittweise Elektrifizierung der Busflotte. Das Vorgehen Offenbachs und Wiesbadens unterscheidet sich für Klinger „maßgeblich“ von der zögerlicheren Herangehensweise anderer Städte wie Frankfurt und Limburg.

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