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Das „Liebigquartier“ mit Quartiersplatz.

Offenbach

Neue Pläne fürs „Liebigquartier“

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Die Nassauische Heimstätte plant im Offenbacher „Liebigquartier“ nun auch Eigentumswohnungen - Baubeginn für die insgesamt 300 Wohnungen mit Kita soll 2021 sein.

Dass die Wohnungsbaugesellschaft des Landes Hessen – die Nassauische Heimstätte (NH) – in Offenbach auf dem Postgelände zwischen Marien- und Liebigstraße rund 300 Wohnungen bauen will, ist bekannt. Neu sind Informationen dazu, welche Wohnungen im „Liebigquartier“ entstehen sollen: Auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau heißt es bei der NH, dass neben Mietwohnungen auch Eigentumswohnungen entstehen sollen.

„Wir hoffen, im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen zu können“, heißt es bei der NH. Die Fertigstellung soll bis 2024 erfolgen. Von den 300 neuen Wohnungen sollen rund 90 als Eigentumswohnungen verkauft werden, von den rund 210 Mietwohnungen wiederum sollen etwa 30 Prozent – also 90 Wohnungen – geförderte Wohnungen sein.

Das Quartier ist als bis zu siebengeschossiges Ensemble in Blockrandbauweise geplant. Auch eine Kindertagesstätte, eine Einzelhandelsfläche und eine Tiefgarage sollen entstehen. An der Darmstädter Straße ist ein kleiner Platz, an der Liebigstraße ein kleiner Park geplant.

Derzeit befindet sich auf dem Areal im Senefelderquartier südlich der Innenstadt noch das 1986 errichtete Postgebäude, das abgerissen werden soll. Der Bau steht großteils leer, seit das Verteilzentrum vor zwei Jahren an die Sprendlinger Landstraße verlegt wurde.

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