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Stefanie Manhillen bei der Arbeit.
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Stefanie Manhillen bei der Arbeit.

Offenbach

Ein kleines bisschen Kultur tanken

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Der Kunstverein Offenbach lädt für Montag zu einer Live-Malerei der Künstlerin Stefanie Manhillen ins Komm-Center ein.

Ist das Horizontale angenehmer als das Vertikale?“, „Wen würden Sie jetzt gerne umarmen?“ oder „Wie fühlt es sich an, in ein Schwimmbecken mit Wackelpudding zu springen?“.

Diese seltsamen, lustigen und zum Nachdenken anregenden Fragen können Besucher:innen des Komm-Center lesen, wenn sie im ersten Stock des Einkaufszentrums durch die Glastüren der Räumlichkeiten des Offenbacher Kunstvereins blicken. „Das Leben ist ein Salat“, heißt eine Rauminstallation der Kölner Mixed-Media-Künstlerin Stefanie Manhillen.

Der Kunstverein will es aber nicht bei der Ausstellung belassen, wo die Leute nur kurz stehen bleiben und dann wieder weitergehen. „Wir wollen, dass die Leute ein kleines bisschen Kultur tanken und etwas gegen die Tristesse tun“, sagt Gerhard Lux, der Vorstandssprecher des Offenbacher Kunstvereins. Unter dem Motto „Kunst gegen Corona“ lädt der Kunstverein deshalb für Montag zu einer Livemalerei ins Komm-Center ein. Zwischen 14.30 und 15.30 Uhr wird Manhillen zeichnen, malen, und wer möchte, kann die Werke auch kaufen. „Wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, ist dann genau richtig“, sagt Lux. Natürlich werde auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet.

In erster Linie geht es dem Verein darum zu zeigen, dass es trotz Corona noch Kunst und Kultur gibt. „Es geht für viele um die Existenz“, erklärt Lux. Der gemeinnützige Verein besteht aus Kunstliebhabern, die Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren. Den Sommer habe man ganz gut überstanden, berichtet Lux, mit dem zweiten Lockdown sei es für die Kulturszene jedoch erneut schwierig geworden.

„Wir sind ein Gewinn für das Komm-Center“, sagt Lux. Der Verein erreiche durch den Kontakt zu den Kunstliebhabern aus der Region und darüber hinaus viele Menschen, die dann ins Einkaufszentrum an den Aliceplatz nach Offenbach kämen. „Die kommen nicht nur, um einkaufen zu gehen, sondern sich auch Kunst anzusehen“, sagt Lux. Und der ein oder andere wird sich vielleicht auch eine Antwort auf die Frage überlegen, ob das Horizontale oder das Vertikale angenehmer ist.

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