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Ein Bild aus einer anderen Zeit: Seit Wochen ist die Hafentreppe in Offenbach abgesperrt.
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Ein Bild aus einer anderen Zeit: Seit Wochen ist die Hafentreppe in Offenbach abgesperrt.

Offenbach

Offenbach: Doch keine Strafe für kritische Kunst

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Die Protestaktion des Künstlers Lutz Jahnke am Offenbacher Hafenplatz zieht nun doch kein Bußgeld nach sich

Der Offenbacher Künstler und Designer Lutz Jahnke muss nun doch kein Bußgeld zahlen. Jahnke hatte am 1. Mai mit einer Kunstaktion die Sperrung mehrerer Plätze in Offenbach während der Coronakrise kritisiert. Als er für das Anbringen von Klebeband den gesperrten Bereich des Hafenplatzes betrat, wurde er von Mitarbeitenden des Ordnungsamtes aufgegriffen.

Man habe sich in Absprache mit der Streife dazu entschieden, auf die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens gegen Jahnke zu verzichten, so der stellvertretende Leiter des Ordnungsamts, Frank Weber. Das sei möglich, weil „der Beschuldigte die Folie sofort entfernte und Kleberückstände an der Mauer nicht ersichtlich waren“.

Jahnke hatte mit grellorangenem Klebeband den Schriftzug „#offen_bach“ an die Hafenmauer kleben wollen, um zu zeigen, dass der „Bach“ – also der Main – an dieser Stelle schon seit Wochen durch Gitter von der Stadt abgetrennt ist. Laut Stadt soll die Sperrung verhindern, dass sich zu viele Menschen auf der beliebten Hafentreppe treffen und dabei die Corona-Sicherheitsabstände missachten.

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