Stichwort

Das ÖPNV-Labor

Was hat es mit dem Branchen-Innovationslabor für den öffentlichen Personennahverkehr eigentlich auf sich?

Der im Februar eröffnete Versuchsraum versteht sich als Deutschlands erstes Branchen-Innovationslabor für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Zukunft. Er bietet Mobilitätsdienstleistern, Verkehrsverbünden und anderen ÖPNV-Unternehmen in Deutschland die Möglichkeit, gemeinsam Konzepte und Geschäftsmodelle für die künftige Tür-zu-Tür-Mobilität zu entwickeln.

Initiatoren sind das House of Logistics and Mobility (Holm) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Sie bringen dort Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik zusammen.

Das Labor befindet sich im Holm im Frankfurter Flughafen-Stadtteil Gateway Gardens auf einer Fläche von 280 Quadratmetern.

Die Aufgabe ist, eine neutrale Vernetzungsplattform für alle Unternehmen zu bieten, die den ÖPNV der Zukunft mitgestalten wollen. Das Labor bietet ihnen die Möglichkeit, gemeinsam kreativ und unbürokratisch zusammenzuarbeiten.

Sie können dort etwa Modelle, Prototypen oder Simulationen ausprobieren. Es geht um Zukunftsforschung, Beratung, aber auch um Aus- und Weiterbildung.

Zu den Gästen der ersten Monate zählen den Angaben zufolge Start-ups, der Branchenverband VDV, Fraport, Eswe-Verkehr, Heag-mobilo und Airbus-Protospace. Internationale Experten trafen sich zu einem Workshop über autonome Fahrzeuge.

Als neuer Schwerpunkt soll in den kommenden Monaten die sogenannte Mikromobilität und deren Rolle im ÖPNV hinzukommen. Mikromobilität steht für kleine, leichte, hauptsächlich elektrische Fahrzeuge für die erste und letzte Meile im ländlichen oder urbanen Raum.

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