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NPD-Mann Stefan Jagsch will Bürgermeister in Altenstadt (Wetterau) werden.
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NPD-Mann Stefan Jagsch will Bürgermeister in Altenstadt (Wetterau) werden.

Altenstadt

NPD-Mann Stefan Jagsch will Bürgermeister werden

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Die NPD stellt einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Altenstadt (Wetterau) auf. Ihr langjähriger Kader Stefan Jagsch fordert den Amtsinhaber heraus.

Die rechtsextreme NPD tritt mit einem eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Altenstadt (Wetteraukreis) an. Wie der zuständige Gemeindewahlleiter Dominic Imhof der Frankfurter Rundschau sagte, gehe bei der Wahl am 4. März auch Stefan Jagsch ins Rennen, der seit knapp zwei Jahren für die NPD in der Gemeindevertretung von Altenstadt sitzt.

Bei der Kommunalwahl im März 2016 hatte die NPD in Altenstadt ein überraschendes Rekordergebnis von 10 Prozent der Stimmen eingefahren, im benachbarten Büdingen hatten die Rechtsextremen 10,2 Prozent erhalten.

Der amtierende Bürgermeister von Altenstadt, Norbert Syguda (SPD), bewirbt sich bei der Wahl für eine vierte Amtszeit. Syguda steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze der Kommunalverwaltung. Neben Stefan Jagsch fordert ihn auch Natascha Baumann heraus, die zwar FDP-Mitglied ist, aber als unabhängige Kandidatin antritt. Am 4. März findet auch die Landratswahl im Wetteraukreis statt.

Stefan Jagsch gilt wie sein Kamerad Daniel Lachmann aus Büdingen seit Jahren als eine zentrale Figur der NPD in Hessen. Der 31-Jährige ist in Altenstadt aufgewachsen, war zeitweise Landesvorsitzender der NPD und ist auch in der Neonazi-Szene gut vernetzt. Im Sommer 2014 hatte die Stadt Frankfurt ihm seine Stelle beim Jobcenter Höchst gekündigt. Im März 2016 war er bei einem Autounfall schwer verletzt worden.

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