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Hinweisschilder stehen vor der abgesperrten Salzbachtalbrücke.
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Hinweisschilder stehen vor der abgesperrten Salzbachtalbrücke.

Kommentar

Nochmal Glück gehabt

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Aufmerksamen Passanten ist womöglich zu verdanken, dass es nicht zum Unglück kam. Der Kommentar.

Wiesbaden ist knapp einer Katastrophe entronnen. Nicht auszudenken, welch entsetzliches Unglück der Schaden an der Salzbachtalbrücke hätte verursachen können, wären einem Passanten nicht heruntergefallene Betonbrocken aufgefallen. Der Lastwagen auf der Brücke, den Arbeiter dort stehen ließen, darf nicht entfernt werden, weil eine Verlagerung der Lasten das instabile Bauwerk zum Einsturz bringen könnte. Der Vergleich mit Genua, wo 2018 ein Brückeneinsturz viele Todesopfer forderte, drängt sich geradezu auf. Auch dort stand ein Laster kurz vor der Abbruchstelle, der erst Tage später abgeschleppt werden konnte.

Die Salzbachtalbrücke gilt seit vielen Jahren als marode und für den heutigen Verkehr nicht ausgerichtet. Sie wurde zwar ausgebessert und verstärkt. Statiker bescheinigten die Standfestigkeit wenigstens bis zur Demontage. Nun sind die Ingenieure am Ende ihres Lateins. Jetzt muss schonungslos und transparent analysiert werden, wie es zu dem Schaden kommen konnte, um das Vertrauen in die Infrastruktur und in den Staat zurückzugewinnen. Niemand kann darauf bauen, soviel Glück im Unglück zu haben wie Wiesbaden in diesen Tagen.

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