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Ein Firmenschild auf einem Gebäude der Firma Woolrec im mittelhessischen Braunfels-Tiefenbach.

Gießen

Noch kein Urteil in Woolrec-Prozess in Sicht

Nach fast einem Jahr Verhandlung hat das Landgericht Gießen zahlreiche Aspekte rund um die umstrittene Mineralfaserfirma Woolrec beleuchtet. Die Termine für die Plädoyers und die Urteilsverkündung stehen aber noch nicht fest, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Derzeit befragen die Richter einen Sachverständigen zu seinen Erkenntnissen in dem Fall.

Nach fast einem Jahr Verhandlung hat das Landgericht Gießen zahlreiche Aspekte rund um die umstrittene Mineralfaserfirma Woolrec beleuchtet. Die Termine für die Plädoyers und die Urteilsverkündung stehen aber noch nicht fest, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Derzeit befragen die Richter einen Sachverständigen zu seinen Erkenntnissen in dem Fall.

Der Prozess gegen den früheren Geschäftsführer der mittlerweile geschlossenen Firma im mittelhessischen Braunfels sowie einen Gutachter läuft seit Januar 2018. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen den unerlaubten Umgang mit Abfällen in einem besonders schweren Fall vor. Die beiden sollen sich unter anderem bei der Herstellung eines Mineralfaser-Produktes nicht an Behördenauflagen gehalten haben.

Das Regierungspräsidium Gießen hatte Woolrec nach langem Streit um eine mögliche Schadstoffbelastung im Herbst 2012 stillgelegt. Die Firma hatte Abfälle gefährlicher künstlicher Mineralfasern verarbeitet. Anwohner hatten dem Regierungspräsidium immer wieder Untätigkeit in dem Fall vorgeworfen. Die Behörde wies das zurück.

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