Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Statistik

Niedrige Inflation in Hessen

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen

Die Verbraucherpreise sind im vergangenen Jahr in Hessen nur leicht gestiegen. Für 2021 wird eine Teuerung erwartet.

Die Verbraucherpreise sind im vergangenen Jahr in Hessen um 0,4 Prozent gestiegen. Das ist eine moderate Teuerung im Vergleich zu den Vorjahren, als sie bei 1,3 Prozent (2019) beziehungsweise 1,5 (2018) lag.

Das Statistische Landesamt führte die vergleichsweise niedrige Inflation unter anderem auf die Senkung der Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte und auf die Preisrückgänge bei Benzin, Diesel und Heizöl zurück. Konkret zahlten die Verbraucherinnen und Verbraucher rund 26 Prozent weniger für Heizöl und rund elf Prozent weniger für Kraftstoff. Strom und Erdgas wurden etwas teurer.

Die Mieten in Hessen stiegen um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2019 waren sie durchschnittlich um 1,5 Prozent gestiegen. Fleisch und Wurst kosteten im vergangenen Jahr rund sechs Prozent mehr. Obst war rund sieben Prozent teurer. Butter wurde billiger, während der Preis für Milch stieg. Günstiger wurden Kleidungsstücke, Mobiltelefone, Möbel, Leuchten und Haushaltsgeräte. Autos kosteten rund ein Prozent mehr; die Wartung verteuerte sich leicht. Mehr Geld mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für eine neue Frisur und in der Gaststätte zahlen. Bei der Bahn gingen die Preise für den Fernverkehr zurück. Das Seniorenticket für 365 Euro in Hessen wirkte preissenkend auf alle Zeitkarten.

Für 2021 wird eine stärkere Teuerung erwartet. Die Senkung der Mehrwertsteuer lief zum Jahresende aus; sie beträgt wieder 19 beziehungsweise ermäßigt 7 Prozent. Die CO2-Steuer führt unter anderem dazu, dass sich ein Liter Benzin um rund sieben Cent und ein Liter Diesel um rund acht Cent verteuert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare