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Der Hauptbahnhof in Offenbach.

Stadtentwicklung

Neues Leben am Offenbacher Hauptbahnhof

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Die Initiative Hauptbahnhof strebt eine Machbarkeitsstudie an.

Seit Eröffnung der S-Bahn-Strecke führt der Hauptbahnhof ein Schattendasein. Das zu ändern, hat sich die 2017 gegründete Initiative Hauptbahnhof auf die Fahne geschrieben. Im vergangenen Jahr wurde sogar eigens ein Verein gegründet, um Fördergeld oder Spenden für das Ziel, den Hauptbahnhof mit neuem Leben zu füllen, verwirklichen zu können.

In der kürzlich abgehaltenen Versammlung des Vereins sind die Ziele für dieses Jahr festgelegt worden. „Im vergangenen Jahr ging es darum, bekannt zu werden und Ideen zu sammeln, wie sich der Bahnhof entwickeln soll“, sagt Kai Schmidt, einer der Gründer der Initiative. Für dieses Jahr möchte der Verein aus den gesammelten Vorschlägen ein Nutzungskonzept erarbeiten und eine Machbarkeitsstudie dafür in Auftrag geben.

Langfristiges Ziel bleibe es, den Bahnhof als Treffpunkt für die Bürger zu erhalten. Im vergangenen Jahr wurde das Engagement bereits mit dem Preis „Ab in die Mitte“ des Landes ausgezeichnet, von Mai bis Oktober konnten so verschiedene kulturelle Projekte realisiert werden. „Wir haben uns auch für dieses Jahr um den Preis beworben“, sagt Schmidt. Im April werde die Entscheidung fallen, ob das Land erneut Projekte mit 10 000 Euro fördern wird.

Unabhängig von der Förderung geht aber die Verschönerung des ehemaligen Biergartens am Bahnhof voran. „2018 haben wir dort den Unrat beseitigt, nun kümmert sich eine AG um die Bepflanzung“, sagt Schmidt. Außerdem wird im September während der interkulturellen Wochen gemeinsam mit dem Freiwilligenzentrum die „Tafel der Begegnung“ im dem Verein zugänglichen Teil des Gebäudes abgehalten.

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