Wiesbaden/Offenbach

Neues Haus des Jugendrechts in Offenbach in Betrieb

Ein weiteres Haus des Jugendrechts hat in Hessen seine Arbeit aufgenommen. Die landesweit vierte der Einrichtungen befindet sich in Offenbach. In Planung sind zudem vier weitere Häuser, Frankfurt-Süd, Frankfurt-Ost sowie in Hanau und Kassel, wie das

Ein weiteres Haus des Jugendrechts hat in Hessen seine Arbeit aufgenommen. Die landesweit vierte der Einrichtungen befindet sich in Offenbach. In Planung sind zudem vier weitere Häuser, Frankfurt-Süd, Frankfurt-Ost sowie in Hanau und Kassel, wie das Justizministerium in Wiesbaden am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Die Einrichtungen sollen kürzere Wege zwischen den beteiligten Behörden ermöglichen. In Betrieb sind bereits zwei in Frankfurt und eines in Wiesbaden. In Fulda existiert ein virtuelles Haus des Jugendrechts in Form einer besseren Vernetzung der beteiligten Behörden.

„Das Modell hat sich bewährt, denn es setzt sehr früh an und trägt so dazu bei, kriminelle Karrieren gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Häuser des Jugendrechts sind deshalb Investitionen in die Sicherheit“, erklärte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). „Gerade bei Jugendlichen ist es wichtig, dass die Strafe auf dem Fuße folgt. Nur so können kriminelle Karrieren konsequent unterbrochen werden“, erklärte die Ministerin.

Im neuen Haus des Jugendrechts in Offenbach arbeiten Staatsanwaltschaft, Jugendgericht, Polizei, Jugendgerichtshilfe und das Diakonische Werk Darmstadt-Dieburg als freier Träger der Jugendhilfe zusammen.

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