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Oliver Quilling, CDU, steht seit 2009 an der Spitze des Kreises Offenbach.
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Oliver Quilling, CDU, steht seit 2009 an der Spitze des Kreises Offenbach.

Kreis Offenbach

Neuer Landrat im Kreis Offenbach steht am Sonntag nach Stichwahl fest

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Am Sonntag, 10. Oktober, wählt die Bevölkerung im Kreis Offenbach in einer Stichwahl den neuen Landrat. Der Amtsinhaber und sein Stellvertreter stehen sich gegenüber.

Es steht noch nicht fest, wer in den kommenden sechs Jahren der Landrat des Kreises Offenbach sein wird. Keiner der Kandidaten konnte bei der Wahl am 26. September die erforderliche Mehrheit – mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen – erringen, und deshalb wird im Kreis Offenbach erneut gewählt. Die Stichwahl am Sonntag, 10. Oktober, wird die Entscheidung bringen.

Dann sind es aber nicht mehr drei Kandidaten, sondern nur noch zwei. Robert Müller, der Kandidat der Grünen, ist mit 22,84 Prozent aus dem Rennen ausgeschieden. Drin sind noch sein Namensvetter, Kreisbeigeordneter Carsten Müller (SPD), und der 56-jährige Amtsinhaber Oliver Quilling (CDU).

Die LandratsWahl

265 697 Bürger und Bürgerinnen im Kreis Offenbach sind am Sonntag, 10. Oktober, aufgerufen, in einer Stichwahl den neuen Landrat zu wählen.

Die Wahllokale in den 13 Kommunen des Kreises Offenbach sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Wahlbenachrichtigung für die Direktwahl vor eineinhalb Wochen gilt nun auch für die Stichwahl. Briefwahlunterlagen müssen bis Sonntag, 18 Uhr, in die Briefkästen der jeweiligen Rathäuser eingeworfen sein.

Der Ausgang der Wahl ist am Wahlabend auf www.kreis-offenbach.de ersichtlich. ann

Der Neu-Isenburger Quilling wurde erstmals 2009 zum Landrat gewählt, bekleidet das Amt nun seit zwei Wahlperioden. Der Mühlheimer Carsten Müller ist sein Stellvertreter, ist Sozialdezernent und Kämmerer. Er tritt schon zum dritten Mal gegen Quilling an, was umso bemerkenswerter ist, als SPD und CDU im Kreistag in dieser Zeit stets in einer großen Koalition vereint waren.

Im Gegensatz zur Wahl vor sechs Jahren gelang es Quilling vor eineinhalb Wochen nicht ganz, schon in der ersten Runde den Sieg zu holen: Ihm fehlten bei 49,58 Prozent 0,43 Prozentpunkte zur absoluten Mehrheit. Sein Kontrahent Carsten Müller – der übrigens seit Jahren mit ihm einvernehmlich zusammenarbeitet – kam auf 27,58 Prozent. Ob es diesmal für den 49-Jährigen reicht, ist erneut fraglich. Müller ist jedoch ein Mensch mit positiver Grundeinstellung – und vielleicht hilft ihm ja der Höhenflug der SPD auf Bundesebene.

Kreis-Grüne halten sich aus dem Zweikampf heraus

Die Kreis-Grünen wollen nach dem Ausscheiden ihres Kandidaten keine Wahlempfehlung abgeben. „Keiner der verbliebenen beiden Kandidaten verkörpert für uns den Aufbruch, den unser Kreis bei der sozialökologischen Wende so dringend braucht“, sagt Vorstandsmitglied Katy Walther.

Sicher ist aber, dass die Wahlbeteiligung weitaus niedriger sein wird als vor eineinhalb Wochen, als die Landkreisbevölkerung parallel zur Landratswahl über die Zusammensetzung des Bundestags abstimmen durfte. Am 26. September gaben immerhin 66,84 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Carsten Müller, SPD, ist Sozialdezernent und Kämmerer beim Kreis Offenbach.

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