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Neue Züge fahren wegen Defekts nicht

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Störung bei Wasserstoff-Betankung

Hochtaunus - Der Start der neuen Wasserstoffflotte auf der Strecke der Taunusbahn verläuft holpriger als gedacht. Am Montagmorgen fuhren die neuen Triebwagen nicht; stattdessen verkehrten rote Ersatzzüge der Deutschen Bahn zwischen Bad Homburg und dem Usinger Land.

Zunächst war in der DB-App zu lesen, dass kurzfristiger Personalmangel die Ursache sei, dann hieß es in Durchsagen am Bahnsteig in Bad Homburg, es liege eine „Betriebsstörung“ vor.

Der Betreiber, die Start Deutschland GmbH, erklärte auf Nachfrage, dass es keinen Personalmangel gebe, obwohl dies in der App so anzeigt worden war. „Die elektronische Beauskunftung stand aufgrund eines IT-Problems nicht zur Verfügung, daher musste der Fahrdienstleiter auf eine Standard-Ansage zurückgreifen. Dies ist in Einzelfällen zulässig und auch korrekt“, teilte eine Pressesprecherin des Unternehmens mit.

Allein: Die Durchsage am Bahnhof war korrekt. In der Tat gebe es eine „Betriebsstörung“ und zwar „in der Betankungsanlage, weshalb die iLint-Flotte nicht eingesetzt werden konnte“. Es dürfte wohl Tage dauern, bis das Problem behoben sei, prognostiziert der Betreiber, „weshalb Ausfälle und SEV-Fahrten nicht ausgeschlossen werden können“.

So werden wohl auch noch in den kommenden Tagen erstmal weiter Ersatzzüge im Einsatz sein. Die frostigen Temperaturen aber sollen bei den Ausfällen keine Rolle gespielt haben, betont das Unternehmen. „Die Wasserstoffzüge funktionieren bei jeder Wetterlage.“ judo

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