Rödermark

Neue Hinweise zu Mordfällen

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Der mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegende Doppelmord in Rödermark war am Mittwoch Thema in der Sendung „Aktenzeichen XY“. Nun gibt es neue Hinweise.

Mehr als 20 Jahre nach einem Doppelmord an einem Ehepaar in Rödermark hat die Offenbacher Kripo neue Hinweise erhalten – dank der Sendung „Aktenzeichen XY“, die am Mittwochabend im ZDF lief. Dort wurde der Mordfall in einer „Cold-Cases“-Spezialsendung aufgegriffen, die auf ungelöste, lange Jahre zurückliegende Tötungsdelikte einging. Schon am Ende der Sendung hieß es, bei der Kripo in Offenbach habe sich jemand gemeldet und „eine vielversprechende Information hinterlassen“. Am gestrigen Donnerstag verlautbarte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach, dass 60 bis 70 Hinweise eingegangen seien – darunter auch „einige sehr gute“. Die Kripo werde diesen Infos jetzt nachgehen. Auch zum Mord an einem 13-jährigen Mädchen aus Wiesbaden am 16. Juni 1999 brachte die Sendung den Ermittlern weitere Spuren.

Am 25. März 1999 wurden Claus Lange, Betreiber einer kleinen Reiseagentur, und seine Ehefrau in ihrem Einfamilienhaus in der Rödermarker Siedlung Breidert beraubt und getötet. Jahre später wurde eine DNA-Spur isoliert, die jedoch keiner Person zugeordnet werden konnte.

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