Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wirtschaft

Neue Erlaubnis für Salzentsorgung

Für K+S hat die Genehmigung erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Die Produktion im Kalirevier hängt an der Entsorgung von Abwasser. Dabei ist die Werra, die in die Weser mündet, ein wichtiger Weg. 

Der Kali-Konzern K+S darf auch im kommenden Jahr Salzabwasser in Werra und Weser entsorgen. Das Regierungspräsidium Kassel erteilte dem Unternehmen eine entsprechende Einleiterlaubnis für das kommende Jahr. Allerdings gelten verschärfte Grenzwert für Chlorid. Die Erlaubnis sei eine gute Nachricht für die Mitarbeiter im hessisch-thüringischen Kalirevier, sagte K+S-Chef Burkhard Lohr am Mittwoch: „Sie zeigt, dass unsere umfangreichen Investitionen und Maßnahmen zur weiteren Entlastung der Umwelt anerkannt werden und ist auch künftig Ansporn, weitere Verbesserungen auf den Weg zu bringen.“

Für K+S hat die Genehmigung erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Die Produktion im Kalirevier hängt an der Entsorgung von Abwasser. Dabei ist die Werra, die in die Weser mündet, ein wichtiger Weg. Die Einleitung wird von Umweltschützern allerdings wegen gravierender Folgen für Ökosysteme und Trinkwasser kritisiert. Strittig sind zwischen dem Unternehmen und den Anrainer-Ländern an Werra und Weser die Einleitgrenzwerte. K+S hatte angekündigt, die mit der Politik vereinbarten niedrigeren Werte nicht einhalten zu können und darauf verwiesen, dass 5300 Arbeitsplätze direkt an der Produktion im Werra-Gebiet hingen.

In der neuen Erlaubnis gibt es jetzt eine moderate Senkung des Grenzwertes für Chlorid von 2500 auf 2400 Milligramm pro Liter Wasser. Damit sei eine ohnehin geplante Reduzierung der Salzkonzentration in den Flüssen um ein Jahr vorgezogen worden, erklärte K+S. Eine Entscheidung über die Einleitung in den Jahren 2022 bis 2027 solle im kommenden Jahr erfolgen, wenn die Anrainerländer in der Flussgebietsgemeinschaft Weser einen neuen Bewirtschaftungsplan für den Fluss beschlossen haben. Dieser wird sich ebenfalls mit der Frage von Grenzwerten befassen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare