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Für das Open-Doors-Festival im Sportpark ist in diesem Jahr kein Eintritt fällig. Im Vorjahr löhnte man noch 50 Euro.
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Für das Open-Doors-Festival im Sportpark ist in diesem Jahr kein Eintritt fällig. Im Vorjahr löhnte man noch 50 Euro.

Neu-Isenburg

Neu-Isenburger Open-Doors-Festival diesmal im Sportpark

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Das Open-Doors-Festival wird in die Veranstaltungsreihe „Iseborjer Kultursommer“ eingebunden. Vier Wochen lang gibt es Musik, Comedy, Theater und mehr.

Die schlechte Nachricht zuerst: Das Musikfestival „Open Doors“ kann pandemiebedingt auch in diesem Jahr nicht in gewohnter Form auf den Innenstadtstraßen von Neu-Isenburg stattfinden. Doch nun die gute Nachricht: Es gibt trotzdem ein „Open Doors“ – und sogar noch viel mehr Kultur. Das Musikspektakel wird in den „Iseborjer Kultursommer“ eingebunden, der erstmals vom 27. August bis 19. September auf dem Fußballplatz im Sportpark an der Alicestraße über die Bühne geht.

Die Veranstaltungsagentur „12 Löwen“ hat nach dem Rückschlag vom Vorjahr nicht aufgesteckt. Damals fand „Open Doors“ wegen Corona im Autokino Gravenbruch statt, fand viel zu wenig Zuspruch und hinterließ 50 000 Euro Verlust.

Iseborjer Kultursommer

Das Programm für den Iseborjer Kultursommer vom 27. August bis 19. September steht noch nicht ganz. „Wir müssen erst Verträge machen mit den Künstlern“, sagt Michael Kercher von der Veranstaltungsagentur „12 Löwen“. Geplant sind bisher ein Comedy-Format, ein Deutschrock-Festival, Newcomer-Konzerte aus dem „Club 8“, Theateraufführungen sowie das Open-Doors-Musikspektakel mitsamt Verkaufsständen.

Die örtlichen Vereine werden in das Gesamtprojekt mit eingebunden.

Eine Rollerdisco ist auf der Rollschuhbahn im Sportpark zwar vorgesehen, aber wegen des Aufwands laut Kercher noch nicht sicher. ann

Als das Land nun ein Förderprogramm für Open-Air-Spielstätten auflegte, bewarb sich die Neu-Isenburger Veranstaltungsagentur dafür. Bedingung war aber, dass mindestens vier Wochen lang kulturelle Veranstaltungen aller Sparten und Genres durchgeführt werden. Unter dem Titel „Ins Freie!“ sagte das Ministerium versierten Kulturveranstaltern Unterstützung zu, wenn sie die Angebote der vergangenen Jahre zeitlich verlängern und um ein spartenübergreifendes Bühnenprogramm erweitern.

Kultursommer kostet eine halbe Million Euro

So wurde der „Iseborjer Kultursommer“ geboren, der gut 520 000 Euro kosten soll. „Wir müssen die komplette Infrastruktur in den Sportpark bringen“, begründet Michael Kercher, Geschäftsführer der „12 Löwen“, die hohen Kosten und nennt Strom, Wasser und Internet. Der Sportpark sei „alternativlos“, da auf den Innenstadtstraßen keine Zugangskontrollen möglich seien – und damit gäbe es auch keine Landesförderung.

Das Land trägt laut Kercher rund 360 000 Euro der Kosten. Vorher habe man aber 150 000 Euro einbringen müssen, um an die Förderung zu kommen. „Das war die Bedingung des Landes“, sagt er. Die Stadtverordneten beschlossen in ihrer jüngsten Sitzung, dass die Stadt 67 500 Euro dazu gibt. 25 000 Euro kommen vom heimischen Kooperationspartner „8 Days a Week“, der die Events des Iseborjer Kultursommers im Internet streamt, rund 83 000 Euro müssen die „12 Löwen“ selbst stemmen. Kercher hat deshalb Sponsoren gesucht – und auch schon gefunden.

Am Schluss das Open-Doors-Festival als Höhepunkt

Das Open-Doors-Festival soll das Projekthighlight am Ende sein, für das diesmal kein Eintritt fällig ist. Es beginnt am Donnerstag, 16. September, mit dem Newcomer-Festival. Vom 17. bis 19. September seien dann täglich vier Bands zu sehen, so Kercher.

Im Vorjahr fand Open Doors pandemiebedingt im Autokino Gravenbruch statt - und wurde zum finanziellen Fiasko.

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