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Das NN-Theater Köln tritt beim Iseborjer Kultursommer mit dem Stück „Exit Casablanca“ auf.
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Das NN-Theater Köln tritt beim Iseborjer Kultursommer mit dem Stück „Exit Casablanca“ auf.

Musik und Künstler live

Neu-Isenburg bietet vier Wochen lang Kultur

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Von Freitag an wird der Sportpark Neu-Isenburg vier Wochen lang zur Bühne für Musik, Theater, Comedy - und das beliebte Open-Doors-Festival.

Nach einem Jahr ohne Livekonzerte und Musik auf Bühnen gibt es in Neu-Isenburg so viel Kultur wie nie zuvor: Am Freitag beginnt der „Iserborjer Kultursommer“, der mehr als vier Wochen lang dauert. Bis 19. September lockt das Event im Sportpark mit insgesamt 15 Veranstaltungstagen – inklusive des Open-Doors-Festivals, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.

Seit Montag läuft der Aufbau im Sportpark auf einer eingezäunten Rasenfläche. „Wir arbeiten zwölf Stunden täglich“, sagt Michael Kercher, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur „12 Löwen“, die den Iseborjer Kultursommer auf die Beine gestellt hat und in Teilen von der Stadt unterstützt wurde.

36 Musik- und Künstlergruppen werden an den 15 Veranstaltungstagen auftreten. Die Mischung ist außergewöhnlich: nicht nur Rock und Pop, sondern auch Salsa, Jazz, Kammermusik, Theater, Comedy und Kinderprogramm. Am Ende lockt dann der Höhepunkt: das Open-Doors-Festival an vier Tagen vom 16. bis 19. September.

Programm und Tickets

Das komplette Programm ist auf der Website www.iseborjer-kultursommer.de ersichtlich.

Die kostenlosen Tickets müssen ebenfalls auf dieser Website gebucht werden. Eine Abendkasse gibt es nicht. ann

Sämtliche Events der Veranstaltungsreihe kosten keinen Eintritt – auch wenn die 12 Löwen das kritisch sehen. „Es ist nicht nachvollziebar, dass Kultur immer umsonst sein soll“, sagt Kercher. Seine Agentur hatte sich intensiv um Fördergeld vom Land bemüht. So flossen stolze 370 000 Euro, die das sehr große dann Programm möglich machten. „Allein der technische Aufwand schluckt schon 200 000 Euro“, sagt Kercher.

Der Sportpark erwies sich als schwieriges Veranstaltungsgelände: Wasser, Abwasser, Strom und Internet mussten erst gelegt werden. „Wir mussten zusammen mit dem Dienstleistungsbetrieb Löcher buddeln“, sagt Kercher. So entstanden Kosten, mit denen die 12 Löwen nicht gerechnet hatten. Kercher spricht von „Zehntausenden Euro unerwarteter Kosten“. Damit Geld in die leeren Kassen kommt, hat die Agentur drei verschiedene Festivalbuttons produzieren lassen, die am Eingang zu haben sind. „Wer sich einen nimmt, sollte eine Spende in eine Box geben.“

Sicherheits-, Hygiene-, Bau- und Verkehrskonzepte machen es möglich, bis zu 1000 Menschen auf das Kultursommergelände südlich der Rollschuhbahn zu lassen. „Wir haben keine Probleme mit den Inzidenzen“, sagt Kercher. Die Besucher müssen sich nämlich auf der Webseite anmelden. „So sehen wir, dass wir fast 85 Prozent Geimpfte auf dem Festivalgelände haben werden.“

„The Gypsys“ werden das Festival eröffnen. Wer sie und die anderen Künstler live sehen will, muss sich beeilen: Es sind nur noch wenige Karten zu haben. Der Kultursommer wird aber auch auf YouTube übertragen.

Die Gypsys fungieren am Freitag als Opener für das Kulturfestival.

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