Natur

Naturschutz gut für Kröten

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In Altenstadt ist die Amphibienpopulation so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Beim Transfer über die Straße wurde die Zählung vorgenommen.

Von Mitte Februar bis Ostern wanderten dieses Jahr wieder zahlreiche Frösche und Kröten zum Karl-Winther-Teich. Wie auch im Vorjahr ist die Zahlen der Kröten und Frösche dort weiterhin stabil, berichtet die örtliche Amphibienschutzgruppe des Nabu. Sieben Personen sorgten von Montag bis Sonntag dafür, dass die Tier in der Wanderzeit sicher auf die anderer Seite der Bundesstraße 521 kommen, um Karl-Winther-Teich sich fortzupflanzen. Bei dem Transfer über die Straße wurde die Zählung vorgenommen.

„Die Arbeit lohnt sich“, notiert der Nabu. Im Gegensatz zum absteigenden Trend der vorherigen Jahre, gehe es seit 2018 wieder aufwärts. „Mit über 720 Tieren ist 2019 mit einer der besten Stände der letzten fünf Jahre.“ Der Nabu dankt in der Mitteilung auch den Landwirten. Die Bauern hätten sich kooperativ gezeigt, indem sie darauf verzichteten, die an der Amphibienleiteinrichtung angrenzenden Felder in dieser Zeit zu bearbeiteten. Lob gab es vom Naturschutzbund auch für die zuständige Straßenmeisterei in Bruchköbel, die vor der Krötenwandung beim Mähen des Grünstreifens entlang der Leiteinrichtung behilflich war, heißt es.

Seit den 1980ern hilft der Nabu über Wochen Amphibien bei der sicheren Überquerung der B 521. Am Leitzaun werden die Kröten, Frösche und Molche in Eimern gesammelt, um sie auf der anderen Straßenseite auszusetzen. Ohne diese Unterstützung würde das gros der Kröten den Weg über die B 521 nicht überleben.

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