Polizei

Nasses Ende einer nächtlichen Verfolgungsjagd

Für einen 20-jähriger Mann und seine 19-jährige Begleitung endet eine Verfolgungsjagd mit Beamten im Taunus in einem Weiher.

Beamten wollten den Fahrer eines Wagens in der Nacht zum Freitag anhalten, woraufhin der Mann davonfuhr, teilte die Polizei in Wiesbaden mit. Gerade als die Polizisten glaubten, die Flucht sei an einer Schranke bei Neu-Anspach vorbei, setzte der 20-Jährige zu einem „abenteuerlichen Fahrmanöver“ an und fuhr mit Vollgas einen Hang hinauf und so an dem Hindernis vorbei.

Die Polizisten schoben die Schranke beiseite und suchten das Gebiet nach dem Flüchtigen und dessen Wagen ab, den sie kurz aus den Augen verloren hatten. Die Beamten fanden den Wagen nur wenige hundert Meter hinter dem Hang auf dem Grund des Grünwiesenweihers. Der Fahrer und seine Begleitung konnten sich rechtzeitig aus dem Wagen befreien und wurden noch am Unglücksort festgenommen. Bei der Festnahme sei auch der Wagen der Polizisten durch den schlammigen Untergrund in den Weiher gerutscht, teilten die Beamten mit. Beide Fahrzeuge mussten aus dem Gewässer gezogen werden.

In der Wache griff der 20-Jährige nach Angaben der Polizei einen Beamten an, der gerade dabei war, ihm Blut wegen des Verdachts auf Einnahme von Betäubungsmitteln zu entnehmen. Neben des Verdacht auf Kennzeichenmissbrauch, Fahren ohne Führerschein und Gefährdung des des Straßenverkehrs wurde gegen den Mann zudem Strafanzeige wegen des Angriffs auf den Polizeibeamten gestellt. (dpa)

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