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Nancy Faeser.  

Politik

Nancy Faeser soll die SPD-Fraktion in Hessen führen

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Die Abgeordneten votieren einstimmig für die designierte Nachfolgerin von Schäfer-Gümbel. Der FR verrät sie, welche Akzente sie setzen will.

Die SPD kommt mit der Nachfolgeregelung für den scheidenden Partei- und Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel voran. In dieser Woche nominierte die SPD-Landtagsfraktion die Innenpolitikerin Nancy Faeser einstimmig für den Fraktionsvorsitz.

Die 49-jährige Juristin aus Schwalbach soll das Amt am 4. September übernehmen, wenn Schäfer-Gümbel sein Mandat niederlegt. Er steht seit mehr als zehn Jahren an der Spitze der SPD-Fraktion. Die bisherige Generalsekretärin Faeser soll im November auch Schäfer-Gümbels Nachfolge als hessische Parteivorsitzende antreten.

Faeser gehört dem Landtag seit 2003 an. „Ich freue mich außerordentlich, dass die Unterstützung so breit war“, sagte sie der Frankfurter Rundschau am Freitag. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Die bisherige Vizefraktions- chefin kündigte an, dass sie das Profil der Sozialdemokraten im Klima- und Umweltschutz stärken wolle. Zugleich setze sie weiter auf die Themen Bildung, Mobilität und Wohnen, die schon im Landtagswahlkampf im Vordergrund gestanden hatten.

Die designierte Partei- und Fraktionsvorsitzende setzt auf „eine starke Orientierung an den Alltagsthemen der Menschen“. Dabei sei es „sicherlich auch richtig, manchmal zuzuspitzen“.

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