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Kindern gefällt der Spaß ohne Schuhe an den Füßen.

Barfußpfad

Ferienspaß am am Hohen Meißner: Auf nackten Sohlen durch den Wald

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An heißen Tagen herrlich: Der Barfußpfad am Hohen Meißner.

Was gibt es Schöneres für kleine Kinder als Matsch? Der rund 1500 Meter lange Barfußpfad am Hohen Meißner im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis führt für sie also quasi zum Paradies: einer Matschtreppe. Eltern sollten Wechselklamotten und Handtücher parat haben, denn der ein oder andere kleine Mensch wird es nicht dabei belassen, die Füße in den herrlichen Schmodder zu stecken. Zumindest von der Haut lassen sich die gröbsten Schlammreste anschließend auch im erfrischend-kühlen Kupferbach abspülen.

Matsch und kaltes Wasser sind an Sommerferientagen besonders angenehm für heißgelaufene Füße. Aber auch die anderen mehr als 30 Stationen des Barfußpfads schmeicheln nackten Sohlen – oder lassen sie, je nach Empfindsamkeit, zusammenzucken.

Wie fühlt es sich an, durch getrocknete Maiskörner zu laufen? Über ein Hirsch- oder Wildschweinfell zu tapsen, über Baumwurzeln zu klettern oder durch Sägemehl, Werra-Kies, Stroh, Schafwolle oder Rindenstückchen zu waten?

Schattig im Wald gelegen bietet der Barfußpfad nicht nur Abkühlung und gute Luft, sondern lässt insbesondere Stadtmenschen viel Neues entdecken. Da können Tierstimmen und -spuren erraten werden. Vom Ameisensteg aus kann man den fleißigen Krabbeltierchen zuschauen, wie sie sich rund um ihre Hügel tummeln und allerlei Dinge über den Boden des Fichtenwaldes transportieren. Und Baumstümpfe, große Holzpilze, Balken, Tontiegel oder Steine laden dazu ein, beim Klettern und Balancieren Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn zu testen. Für Kinderwagen ist der Pfad wegen seiner kleinen und großen Hindernisse nicht geeignet, Hunde dürfen auch nicht mitgebracht werden.

Wer schon einmal dort ist, kann seinen Besuch prima mit weiteren Aktivitäten verbinden. So bietet sich gerade für Familien ein Abstecher in den Bergwildpark an, der neben allerlei Tieren auch einen großen Abenteuerspielplatz beherbergt. Wer zuvor einen der landschaftlich reizvollen Wanderwege des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land bewältigt hat, etwa den Kalbepfad, der auch zu einer Eisquelle führt, der wird es umso mehr genießen, anschließend die Wanderschuhe auszuziehen und über den Barfußpfad zu gehen. Und wem das noch nicht reicht, der besuche eine der vielen unweit gelegenen Kneipp-Wassertretstellen.

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