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Nach Nirgendwo

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Das Werk „Nocturne“ schuf Tobias Gellscheid im Jahr 2015. Gutenberg-Museum
Das Werk „Nocturne“ schuf Tobias Gellscheid im Jahr 2015. Gutenberg-Museum © Gutenberg-Museum/Tobias Gellsche

Die Sonderausstellung „Road to Nowhere“ zeigt Druckgrafiken des 20. Mainzer Stadtdruckers Tobias Gellscheid - darunter auch Werke, die während der Pandemie entstanden sind

Mehrmals ist sie wegen Corona verschoben worden, nun endlich ist es so weit: Das Gutenberg-Museum in Mainz eröffnet am heutigen Mittwoch die Sonderausstellung „Road to Nowhere – Druckgrafiken von Tobias Gellscheid“. Bis 22. Mai zeigt die Schau einen Querschnitt durch das Werk des von 2018 bis 2019 amtierenden 20. Mainzer Stadtdruckers. Der 1983 in Pößneck geborene Tobias Gellscheid erlernte in Flensburg das Handwerk der Holzbildhauerei und arbeitete bis zu seinem Studium an der Kunsthochschule Burg Giebrichstein in Halle an der Saale als freischaffender Holzbildhauer und später als Restaurator. Im Jahr 2015 absolvierte er sein Diplom in der Studienrichtung Grafik.

Der Mainzer Stadtdruckerpreis ist mit einer Einzelausstellung im Gutenberg-Museum verbunden und würdigt herausragende Leistungen in der Druckgrafik. „Dass wir nun auch aktuellste Arbeiten des Künstlers präsentieren können, die während der Pandemie entstanden sind, empfinde ich als besondere Bereicherung“, betont Museumsdirektorin Annette Ludwig.

Tobias Gellscheids Werke „fokussieren sich auf die Popkultur als Phänomen der westlichen Nachkriegsgesellschaften und konzentrieren sich dabei auf deren ursprünglichste Präsenz in den 1950er und 1960er Jahren“, heißt es in einer Mitteilung des Gutenberg-Museums. Dabei sind Holz- und Linolschnitt sowie der Holzstich die bevorzugten Medien des Künstlers. myk

„Road to Nowhere“, 20. Januar bis 22. Mai, Gutenberg-Museum Mainz, Liebfrauenplatz 5. Mehr: www.mainz.de

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