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Im Bistum Limburg soll es eine Reihe von Missbrauchsfällen gegeben haben.

Missbrauch in der katholischen Kirche

Keine Ermittlungen zu Missbrauch

Nach den mutmaßlichen Missbrauchsfällen im Bistum Limburg hat die Staatsanwaltschaft Unterlagen ausgewertet. 

Nach der Prüfung mutmaßlicher Missbrauchsfälle im Bistum Limburg wird die Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen aufnehmen. Die Auswertung der Unterlagen habe ergeben, dass die im Raum stehenden Vorfälle entweder bereits verjährt seien, keine strafrechtliche Relevanz besäßen oder schon Gegenstand von Ermittlungsverfahren gewesen seien, teilte die Staatsanwaltschaft Limburg am Mittwoch mit.

Nach Angaben eines Sprechers ging es bei der Prüfung unter anderem um eine Anzeige, die nach der Vorstellung einer Studie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche im Herbst 2018 eingegangen war. Zudem wurde eine Liste mit potenziellen Tatverdächtigen geprüft.

Diese Liste hatte die Limburger Diözese Anfang des Jahres den Ermittlungsbehörden übersandt. Auch die Bistümer von Fulda und Mainz übermittelten entsprechende Unterlagen. Die Ermittlungen zu Mainz seien noch nicht abgeschlossen, berichtete die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt. Auch in Fulda dauern nach Angaben der dortigen Ermittlungsbehörde die Untersuchungen noch an. (dpa) 

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