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Nach Hinweisen auf ein Attentat war das traditionelle Radrennen am 1. Mai abgesagt worden.
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Nach Hinweisen auf ein Attentat war das traditionelle Radrennen am 1. Mai abgesagt worden.

Terrorverdacht

Mutmaßlicher Islamist: Prozessbeginn im Januar

  • Stefan Behr
    VonStefan Behr
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Ende Januar wird vor dem Landgericht Frankfurt der Prozeß gegen einen Mann aus Oberursel eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, ein Attentat auf das traditionelle Frankfurter Radrennen geplant zu haben. Das war nach entsprechenden Hinweisen abgesagt worden.

Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes wird am 21. Januar mit dem Prozess gegen den Mann beginnen, dessentwegen das diesjährige Radrennen „Rund um den Henninger Turm“ abgesagt worden war. Der 35 Jahre alte Halil Ibrahim D. muss sich dort wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verantworten.

D. hatte Ende März mit seiner Ehefrau in einem Baumarkt in Frankfurt eine größere Menge Wasserstoffperoxid gekauft und dabei falsche Personalien angegeben – zur Schimmelbeseitigung, sagt das Ehepaar; zum Bombenbau, sagen die Ermittler. Entlang der Strecke des abgesagten Rennens waren keine Bomben gefunden worden. Im Keller des Ehepaars aber fanden die Ermittler eine funktionsfähige Rohrbombe, 100 Schuss scharfe Munition, Teile eines Sturmgewehrs und eine Übungsgranate für eine Panzerfaust.

Halil Ibrahim D. soll Verbindungen zur islamistischen Szene in Rhein-Main, laut Staatsanwaltschaft auch zur sogenannten Sauerland-Gruppe gehabt haben. Die Verdachtsmomente gegen seine Ehefrau konnten nicht erhärtet werden. Die ein Jahr jüngere Frau ist juristisch aus dem Schneider.

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