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Mutante

Mutiertes Virus ist in Hessen angekommen

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Warnung vor Auslandsreisen. Eingeschleppt wurde es aus Großbritannien.

Am Dienstag wurde erstmals bei einem Mann aus Hessen die mutierte Variante B.1.1.7 des Coronavirus nachgewiesen. Behandelt wird er auf einer Intensivstation in Hessen, teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Mittwoch mit. Der Mann hat sich demnach bei jemandem angesteckt, der oder die in Großbritannien war. „Die Person war bei der Einreise symptomfrei und wurde zunächst negativ auf Sars-CoV-2 getestet.“ Erst wenige Tage später seien Symptome aufgetreten.

„Der Fall zeigt noch einmal, wie wichtig es ist, die Quarantänemaßnahmen einzuhalten“, sagte Klose. Die Tests nach der Einreise seien wichtig, doch den größten Schutz biete die Isolation. Angesichts der Gefahren durch das mutierte Virus appellierte der Minister an die Bevölkerung, möglichst im Land zu bleiben: „Gerade in der jetzigen Situation ist es besonders wichtig, auf alle vermeidbaren Auslandsreisen zu verzichten – für den gemeinschaftlichen und den eigenen Gesundheitsschutz.“

Die behandelnde Klinik hatte eine Probe an das Institut für Medizinische Virologie der Uniklinik Frankfurt geschickt. Daraus isolierten die Wissenschaftler die mutierte Variante, die die Charité Berlin bestätigte. Die Experten der Uniklinik haben nun die Möglichkeit, die Eigenschaften dieser Variante näher zu untersuchen. So ist immer noch nicht bewiesen, ob sie infektiöser ist.

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