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Der Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern will mehr Spenden generieren, um ein Internet-Café in der geplanten Vitos Klinik Bad Homburg unterhalten zu können.

Der Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern will bis Mitte 2020 – dem voraussichtlichen Eröffnungszeitpunkt der psychiatrischen Klinik in Bad Homburg – eine spürbare Zunahme seines Spendenaufkommens und der Mitgliederzahlen erreichen. Das teilt der neue Vorstand mit. Die Hauptversammlung habe dieses Vorgehen einstimmig beschlossen.

Hintergrund sei die für 2020 erwartete Fertigstellung der Vitos Klinik Bad Homburg. Direkt neben dem Hochtaunusklinikum entsteht ein viergeschossiges Gebäude, in dem auf rund 6000 Quadratmetern die Gerontopsychiatrie, die Depressionsstation und zwei allgemeinpsychiatrische Behandlungseinheiten untergebracht werden sollen. Hinzu kommen eine Psychotherapie-Station und die Institutsambulanz des Waldkrankenhauses sowie ein eigener Bereich für die Kinder- und Jugendpsychiatrie

In der psychiatrischen Klinik von Vitos Hochtaunus ist ein etwa 40 Quadratmeter großer Raum für ein Internet-Café des Freundeskreises reserviert. Die „Blaupause“ dafür liefert das Internet-Café im Waldkrankenhaus Köppern, das der Förderverein 2010 eröffnet hat und seitdem mit großem Erfolg anbietet. 

Das in den hessischen Psychiatrien wohl einzige Café dieser Art ermöglicht den Patienten die Kontaktpflege zur „Außenwelt“, was für Menschen in psychiatrischen Einrichtungen von besonderer Bedeutung ist. Es soll nach der Eröffnung der Klinik in der Kurstadt für die in Köppern verbleibenden Patienten der Suchtabteilung weiter zur Verfügung stehen. Im vergangenen Jahr hätten es rund 2600 Patienten genutzt.  

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