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Mit Uraufführung auf Tour

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Ob mit oder ohne Migrationsgeschichte: Im Bridges-Kammerorchester bringen sich alle ein. Salar Baygan
Ob mit oder ohne Migrationsgeschichte: Im Bridges-Kammerorchester bringen sich alle ein. Salar Baygan © Salar Baygan

Das Kammerorchester der Initiative „Bridges – Musik verbindet“ startet mit dem Programm „Frames“ in die Saison 2022 und spielt mehrere Konzerte im Rhein-Main-Gebiet.

Mit dem Motto „The frame of now“ hat das Bridges-Kammerorchester den musikalischen Rahmen für die Saison 2022 gesteckt und macht sich nun zur gleichnamigen Konzerttour durch das Rhein-Main-Gebiet auf. Zum Auftakt im Februar spielt das Ensemble das Programm „Frames“, Rahmen, in Dreieich, Hanau und Darmstadt. Bis Oktober sind bislang rund zehn weitere Konzerte in der Region geplant.

Mit „Frames“ wolle sich das Kammerorchester von „Bridges – Musik verbindet“ der „Vielschichtigkeit des Hier und Jetzt“ zuwenden, heißt es in einer Ankündigung der Frankfurter Inititative, die seit 2016 Musiker:innen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte zusammenbringt.

Stets neue Rahmen

.Drei Konzerte

Mit dem Programm „Frames“ startet das Bridges-Kammerorchester mit drei Konzerten in die Saison.

Im Bürgerhaus Dreieich , Fichtestraße 50, stehen die Musikerinnen und Musiker am Samstag, 5. Februar, von 20 Uhr an auf der Bühne. Tickets gibt es für 21,90 Euro.

Im Congress Park Hanau , Schlossplatz 1, spielt das Bridges-Kammerorchester am Sonntag, 6. Februar, 20 Uhr. Tickets kosten 25,10 Euro und 30,10 Euro.

In der Orangerie Darmstadt , Bessunger Straße 44, gibt es ein Konzert am Samstag, 19. Februar, 20 Uhr. Tickets sind für 19,10 Euro, 25,10 Euro udn 30,10 Euro zu haben. myk

www.bridgesmusikverbindet.de

Immer wieder formten die Mitglieder des Kammerochesters „neue musikalische Rahmen“ und legten damit den Fokus auf verschiedene Aspekte ihrer „transkulturellen Klangsprache“. Jedes Musikstück lade so das Publikum in einen neuen „Frame“ ein.

Neben einer Uraufführung des Frankfurter Komponisten Peter Klohmann sowie einer Komposition von Andrés Rosales – beide sind Mitglieder des Orchesters – stehen Arrangements weiterer Ensemblemitglieder auf dem Programm sowie ein Werk des in Hamburg lebenden iranischen Tar-Meisters Majid Derakhshani.

Erstmals wird Yalda Zamani das Bridges-Kammerorchester leiten. Die in Algerien geborene und im Iran aufgewachsene Dirigentin hat als „leidenschaftliche Verfechterin zeitgenössischer Musik“ international bereits mit renommierten Kolleg:innen und Komponist:innen zusammengearbeitet, etwa mit Helmut Lachenmann, Susanna Mälkki oder Peter Eötvös.

Das mehrfach ausgezeichnete Bridges-Kammerorchester hat 2021 in Koproduktion mit HR2-Kultur seine Debüt-CD „Identigration“ herausgebracht und dafür den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Grenzgänge“ erhalten.

Die „Frames“-Konzerte werden gefördert vom Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main und der Stiftung Flughafen Frankfurt. Es sei eine Freude, betont Karin Wolff, Geschäftsführerin des Kulturfonds, „eine so besondere und hochqualitative Arbeit unterstützen und an so vielen verschiedenen Spielorten zeigen zu können“.

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